HNBK Title
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Ministerin Dorothee Feller am HNBK


Hier folgt der Bericht über die Sitzung der SiA-Steuerungsgruppe.

Text: GEB, Fotos: G.I.B.

Am Samstag, dem 27. Januar 2024, öffnete das Heinz-Nixdorf-Berufskolleg seine Türen für seinen Informationstag, um interessierte Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern und Erziehungsberechtigte willkommen zu heißen.

Von 9 bis 13 Uhr boten die Lehrkräfte und ihre Schülerinnen und Schüler einen umfassenden Einblick in das vielfältige Angebot an Lehrinhalten aus verschiedenen Fachbereichen, mit unterschiedlichen Technologien und fortschrittlichen Lehrmethoden.

Die Beratung von potenziellen neuen Schülerinnen und Schülern sowie deren Erziehungsberechtigten spielte erneut eine große Rolle, was zu zahlreichen hilfreichen und interessanten Gespräche führte. Auch dieses Mal entschieden sich viele Besucherinnen und Besucher für eine sofortige Anmeldung.

Für individuelle Beratungsgespräche zur sprachlichen und fachlichen Förderung standen die beiden Sozialarbeiter des HNBK zur Verfügung, für das Thema Inklusion ein Lehrer aus dem dafür zuständigen Lehrkräfteteam.

Die Schülervertretung organisierte erneut ein Café, das von Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften unterstützt wurde, um die zahlreichen Gäste mit Speisen und Getränken zu versorgen. Lehrkräfte hatten eine zweistellige Zahl von Kuchen gespendet. Der Erlös von über 200 Euro, was etwa 100 verkauften Stücken Kuchen entspricht, kam diesmal der Deutschen Kinderkrebsstiftung zugute.

Aus aktuellem Anlass – der Infotag fiel in diesem Jahr auf den Holocaust-Gedenktag – zeigte eine Klasse mit ihrer Lehrerin die Plakatausstellung „Die Gegenwart von Auschwitz“ und gab den Besucherinnen und Besuchern beeindruckende Erläuterungen zu den gezeigten Bildern.

In einem weiteren Raum konnten die Besuchenden einen Lehrgang für den Schulsanitätsdienst beobachten. Der Schulsanitätsdienst am HNBK wurde im vergangenen Jahr gegründet.

Jörg Gleißner, der Leiter des Heinz-Nixdorf-Berufskollegs, bedankte sich bei den Lehrerinnen und Lehrern, dem Sekretariat, dem IT-Serviceteam, dem Reinigungsteam, der Schülervertretung für ihren Einsatz: „Wie immer haben Sie hervorragend organisiert, engagiert und kompetent beraten und somit viele – Eltern, Schülerinnen und Schülern – auf dem Weg zu einer Entscheidung wesentlich unterstützt.

Der folgende Bildbericht gibt Einblicke in die vielfältigen Aktivitäten und Angebote des Informationstages 2024.

Text und Fotos: ERT (soweit nicht anders angegeben)

Beachten Sie bitte die Informationen auf dieser Seite, bevor Sie sich online anmelden, damit Ihre Bewerbung vollständig ist und berücksichtigt werden kann.

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Für eine Anmeldung in den Bildungsgängen

  1. Berufliches Gymnasium (Technische Informatik)
  2. Höhere Berufsfachschule (Informatik)
  3. Fachoberschule (Informatik)
  4. Berufsfachschule 1 (Elektrotechnik)
  5. Berufsfachschule 2 (Informatik)
  6. Berufsfachschule 2 (Elektrotechnik)

vom 22.01. bis 23.02.2024 melden Sie sich über Schüler Online an und reichen uns bitte kurzfristig folgende Unterlagen ein:

  • Unterschriebenes Anmeldeformular Schüler Online
  • Bewerbungsbogen für 1. BG, 2. HBFS, 3. FOS
  • Zeugnis im Original UND als Kopie
  • Lichtbild
  • Lebenslauf
  • Nachweis Masernimmunität

Die Jahreszeugnisse der Klassen 6, 7, 8, 9 und 10.1 als eventuellen Nachweis für die Erfüllung einer zweiten Fremdsprache benötigen wir für das BG und zur Beurteilung des Bildungsweges gerne auch in den anderen Bildungsgängen.

Damit ist Ihre Anmeldung vollständig. Unvollständige Unterlagen können leider nicht berücksichtigt werden.

Ein zweiter Bewerbungszeitraum läuft vom 25.03.2024 bis zum 28.06.2024.

 

Für die Fachschule für Technik in Vollzeit- oder Teilzeitform melden Sie sich bitte nur hier an.

 

Für die Anmeldung an der Berufsschule IT oder ET reicht die Dateneingabe in Schüler Online. Weitere Unterlagen werden erst am ersten Schultag eingesammelt!


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Am 15. Dezember 2023 besuchte Dr. Stefan Küppers, Technikvorstand der Westenergie AG, das Heinz-Nixdorf-Berufskolleg.

Ob Elektroniker*in für Betriebs- oder Automatisierungstechnik, Mechatroniker*in oder Fachinformatiker*in – das Heinz-Nixdorf-Berufskolleg in Essen bietet den passenden schulischen Unterricht, ergänzend zur Ausbildung in einem Betrieb. Auch für einige der Auszubildenden bei der Westenergie-Tochter Westnetz GmbH.

Der Technikvorstand hatte die Gelegenheit, sich mit einigen Schüler*innen, Lehrkräften und Schulleiter Jörg Gleißner auszutauschen – über die Bedeutung der schulischen Ausbildung, die Herausforderungen bei der Nachwuchsförderung und den Fachkräftemangel. Allein in der Energiewirtschaft fehlen bis 2035 rund 770.000 Fachkräfte – umso wichtiger also, früh in Aus- und Weiterbildung zu investieren und dabei den Schulterschluss zwischen Unternehmen und Schulen suchen. „Daher hat mich persönlich sehr gefreut, dass es an diesem Berufskolleg seit einigen Jahren eine steigende Anzahl von Schüler*innen in den Schwerpunkten Elektrotechnik und Informationstechnik gibt,“ erklärt er.

Das Heinz-Nixdorf-Berufskolleg bietet seinen Schüler*innen aber nicht nur die Vermittlung von Lerninhalten, sondern auch die Teilhabe an Zukunftsprojekten“, betont Dr. Küppers. So zum Beispiel im Projekt SmartQuart. In dem vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz geförderten Projekt gestalten die Projektpartner rund um die E.ON SE drei Quartiere, die auf eine klimaneutrale Energieversorgung setzen: das elektrische Quartier Bedburg, das Wasserstoffquartier Kaisersesch und das urbane, digitale Quartier Essen. Das Quartier Essen besteht aus vier Bestandsimmobilien, die jeweils ein Konzept zur CO2-Reduktion und ein digitales Energiemanagementsystem erhalten, untereinander verbunden sowie im Verbund mit den beiden anderen Quartieren vernetzt werden. Das Berufskolleg ist eines dieser vier Gebäude.

„Vielen Dank an Jörg Gleißner und alle Schüler*innen und Lehrkräfte für den wertvollen Austausch“, schließt Dr. Küppers seinen Beitrag bei LinkedIn, in dem er über seinen Besuch beim HNBK berichtet.

Text: Stefan Küppers bei LinkedIn/ERT, Fotos: Westenergie AG

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Group picture HI-22B FI-22A with MP Kutschaty

‘Einer for Alle – One for all‘ – that is the motto of the state parliament in North Rhine-Westphalia (NRW). Pupils from classes HI-22B and FI-22A, accompanied by teachers Claudia Welzel and Pedro Goncalves, experienced what this means during their visit to the NRW state parliament on 14 November 2023. After general information about the state parliament and its work and a visit to the plenary chamber (unfortunately there was no session taking place during our visit), the students met Thomas Kutschaty, member of the state parliament for the north of Essen and deputy federal chairman of the SPD.

During the hour-long discussion, the pupils were able to ask any questions that came to mind. The daily struggle with travelling to school due to the overloaded public transport system, the lack of internship offers for their training and the current discussions about the demonstrations in connection with the conflict in the Middle East, these were all topics of the lively exchange. And in the end, they even exchanged email addresses to stay in touch.

Text: WEL

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Photo of the exhibition visit with MP Matthias Hauer

On 26 October 2023, the class HI-23A, under the supervision of Dr. Lotfi, visited the travelling exhibition of the German Bundestag in the Frohnhauser Apostelkirche.

The students learnt about the tasks of the Bundestag, the work of the political groups in parliament and the modern, transparent design of the Reichstag building in Berlin. Afterwards, they had a personal meeting with Matthias Hauer (CDU), the directly elected member of the Bundestag for the Essen constituency III, which includes the HNBK. This gave the students the opportunity to discuss current political issues and raise questions. At the end of the visit, they could test their knowledge of the Bundestag in a quiz and win small gifts.

Text und photo: LOT

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GruppenfotoLandtag HI-22B FI-22A mit MdL Kutschaty

Einer für Alle – das ist das Motto des Landtags in NRW. Was das bedeutet, haben die Schüler der Klassen HI-22B und FI-22A, begleitet von den Lehrkräften Claudia Welzel und Pedro Goncalves, am 14.11.2023 bei ihrem Besuch im Landtag NRW erlebt. Nach allgemeinen Informationen zum Landtag und seiner Arbeit und einem Besuch im Plenarsaal (leider fand keine Sitzung statt) trafen die Schüler den Landtagsabgeordneten für den Essener Norden und stellvertretenden Bundesvorsitzenden der SPD Thomas Kutschaty.

In dem einstündigen Gespräch konnten die Schüler alle Fragen loswerden, die ihnen in den Sinn kamen. Sowohl der tägliche Kampf mit dem Schulweg aufgrund des überlasteten ÖPNV, fehlende Praktikumsangebote für ihre Ausbildung als auch die aktuellen Diskussionen um die Demonstrationen im Zusammenhang mit dem Konflikt in Nahost waren Inhalt des regen Austauschs. Und am Ende wurden sogar Emailadressen ausgetauscht, um in Kontakt zu bleiben.

Text: WEL

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Foto Ausstellungsbesuch mit MdB Matthias Hauer

Die Klasse HI-23A der Höheren Berufsfachschule am HNBK hat am 26. Oktober 2023 im Politikunterricht mit Frau Dr. Lotfi die Wanderausstellung des Deutschen Bundestages in der Frohnhauser Apostelkirche besucht.

Dort informierten sich die Schüler über die Aufgaben des Bundestages, die Arbeit der politischen Fraktionen im Parlament und die moderne, transparente Gestaltung des Berliner Reichstagsgebäudes. Anschließend kam es sogar zu einem persönlichen Treffen mit Matthias Hauer (CDU), dem direkt gewählten Bundestagsabgeordneten des Essener Wahlkreises, zu dem auch das HNBK gehört. Die Schüler hatten so Gelegenheit, aktuelle politische Probleme zu diskutieren und Fragen zu stellen. Zum Abschluss des Besuches konnten sie noch in einem Quiz ihr gesammeltes Wissen zum Bundestag testen und kleine Präsente gewinnen.

Text und Foto: LOT

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Grafik Smart Quart Ausschnitt Essen

Können wir in Zukunft Städte bauen, in denen der Einsatz fossiler Energieträger weitgehend überflüssig ist? Wie können wir die ambitionierten Klimaziele der Bundesregierung erreichen? Und wie können Bürgerinnen und Bürger dazu einen Beitrag leisten? Diese und weitere Fragen beschäftigen die Partnerinnen und Partner im ersten deutschen „Reallabor der Energiewende“, dem Projekt SmartQuart. An drei Standorten in Deutschland entstehen smarte Quartiere, die sich fast vollständig klimaneutral mit Energie versorgen. Zentrales Element des Projekts ist die intelligente Vernetzung der Energiesysteme innerhalb und zwischen den Quartieren. SmartQuart ist Teil des Programms „Reallabore der Energiewende“ und wird im Rahmen des Energieforschungsprogramms der Bundesregierung mit 60 Millionen Euro gefördert.

Am 14. September 2023 wurde eine Zwischenbilanz des Projektes SmartQuart gezogen. Auf Schloss Bedburg kamen neben den Klimaschutz-Ministerinnen der der beteiligten Bundesländer Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der beteiligten Kommunen und die Konsortialpartnerinnen und -partner des Projektes zusammen. Das Heinz-Nixdorf-Berufskolleg war durch Dr. Markus Steffens und Martin Hädrich vertreten. In einem Video wird Bilanz gezogen. Im Video (ab 2:19 min) ist der Beitrag von Jörg Gleißner, Leiter des HNBK, zu sehen, der hier auf die geplanten Maßnahmen am HNBK und auf die Bedeutung der am HNBK ausgebildeten Fachkräfte für das Gelingen der Energiewende hinweist.

Das Projekt: Drei Quartiere, elf Projektpartner

Das „Reallabor“ SmartQuart gestaltet ein Konsortium von elf Projektpartnern drei Quartiere, die auf die Nutzung von grünen Energieträgern setzen: das elektrische Quartier Bedburg, das urbane, digitale Quartier Essen und das Wasserstoffquartier Kaisersesch. Sie stehen für drei typische Quartiere – von niedrig verdichteten oder gemischt strukturellem ländlichen Raum in Kaisersesch und Bedburg bis hin zu sehr hoch verdichteten städtischen Räumen wie in Essen. Durch diese Abbildung von für Deutschland typischen Arealen sind die Konzepte in Zukunft auch auf andere Quartiere übertragbar. Das Besondere bei SmartQuart: Die Energiesysteme werden innerhalb und zwischen den Quartieren intelligent vernetzt. So kann Energie möglichst effizient im Quartier genutzt oder anderen Quartieren bilanziell zur Verfügung gestellt werden.

Das urbane digitale Quartier: Essen

Im urbanen “digitalen Quartier” in Essen wurden Standorte und Gebäude identifiziert, mit deren Nutzer*innen bzw. Betreiber*innen Dekarbonisierungskonzepte für den urbanen Raum entwickelt wurden. Das digitale urbane Quartier Essen wird aus einem Baukasten(system) mit unterschiedlichen, spezifischen Gebäudetypen* zusammengestellt, die mit ihrer Vielfalt und einem hohen Anteil von Gebäuden im Bestand typisch für ein urbanes Quartier sind. Sie werden unter anderem mit Messeinrichtungen versehen und mit digitalen Methoden vernetzt. In Essen sind beispielhaft die Sparkasse als typische Büogebäude, die Firma „Aachener Grundvermögen Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH“ als Besitzer von Gewerbeimmobilien und Mehrfamilienhäusern sowie das Heinz-Nixdorf-Berufskolleg als Schule an dem Projekt beteiligt.

Maßnahmen am Gebäude des HNBK

Im Gebäude des HNBK werden ausgewählte Räume mit Raumkomfortmesstechnik ausgestattet, und zwar in jeder Himmelsrichtung in mittlerer Höhe sowie ausgewählte Innenräume, die durch ihre Art von den repräsentativen Räumen abweichen. Ziel dieses Monitorings, das eine Vernetzung auf Basis von LoRaWAN nutzt, ist es, Maßnahmen zu ermitteln, um zu jeder Tages- und Jahreszeit optimale klimatische Innenraumbedingungen zu schaffen, und zwar bei minimalem Energieverbrauch.

Grafik Raumkomfortmessung mit Abbildung Sensor

Auf dem Flachdach des HNBK wird eine Photovoltaik-Anlage 90 bis 130 kWp installiert. Sie dient nicht nur der Versorgung des HNBK und der Einspeisung ins Netz, sondern auf dem Parkplatz wird eine Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge betrieben, die mit einem Batteriespeicher ausgestattet ist. Es wird die Möglichkeit der Schnellladung wie auch der langsamen Ladung geben.

Beteiligung und Akzeptanz

Neben mit diesen technischen Maßnahmen wird sehr viel Wert auf die Beteiligung und Akzeptanz der betroffenen Personengruppen gelegt. Am HNBK wurde bereits eine Umfrage unter Lehrkräften, Schülerinnen, Schülern und Studierenden durchgeführt, um den Bedarf an Ladekapazitäten für die Elektromobilität zu ermitteln. Geplant sind am HNBK weiterhin ein Brainstorming oder Fragebogen zu Verbesserungspotenzialen und dem Komfortempfinden. Ein Klimatag soll als Projekttag mit Workshops, Führungen und Diskussionsrunden stattfinden, wobei die Klassen eigene Inhalte vorbereiten. Das Projektinhalte, z. B. Messdaten, werden für den Unterricht zur Verfügung gestellt und können in vielfältiger Weise in den Unterricht eingebunden werden. Die Installation der Photovoltaik-Anlage soll, z. B. durch Klassenbesuche begleitet werden, ein Schulwettbewerb beispielweise zum Mobilitätsverhalten (Teilnahme an der „bonus mobil“ App der Ruhrbahn) stattfinden. Durch Bespielen eines „digitalen schwarzen Bretts“ sowie eine Schautafel am Gebäude soll über das Projekt informiert werden.

Die anderen Quartiere

Im „elektrischen Quartier“ in Bedburg ist eine Siedlung entstanden, die auf grüne Quartiersenergie setzt. Weil die Energiesektoren Strom, Wärme und Kälte sowie Mobilität ganzheitlich betrachtet und erneuerbare Energiequellen vor Ort genutzt werden, gelingt die Wärmewende im Quartiersmaßstab reibungslos. Eine wichtige Rolle nimmt dabei die Kommune ein, die als entscheidender Treiber frühzeitig die erforderlichen Rahmenbedingungen festgelegt hat. In den ersten drei Projektjahren wurden Wärme- und Kühlungsnetze geplant, gebaut und in Betrieb genommen, eine Photovoltaik-Anlage und eine Energiezentrale errichtet sowie ein neues Stromnetz verlegt; das digitale Quartiersmanagement-System zur Steuerung der verschiedenen Komponenten ist in Vorbereitung.

Im „Wasserstoffquartier“ in Kaisersesch in Rheinland-Pfalz entsteht ein wasserstoffbasiertes Microgrid (Teilnetz) mit einem gewerblich-industriellen Fokus entlang der gesamten Wertschöpfungskette: vom lokal produzierten grünen Wasserstoff über Speicherung, Verteilung bis hin zu Wasserstoff-Endanwendungen. Gebaut wurde unter anderem eine Hochdruck-Wasserstoffleitung, die erste in Deutschland, die der TÜV bereits abgenommen hat. Aber auch, dass Elektrolyseure als wesentlicher Baustein technisch herausfordernd bleiben, gehört zu den zentralen Erkenntnissen im Projekt: Diesen fehlt bislang noch die Marktreife im industriellen Maßstab. Allerdings wurde in Kaisersesch das „Henne-Ei-Problem“ gelöst: Verbindliche Kundennachfragen für grünen Wasserstoff werden mit Lieferungen aus lokaler Produktion bedient.

Text: ERT, smartquart.energy, www.westenergie.de, Bilder: smartquart.energy, www.westenergie.de

Am Donnerstag, 14.09.2023, fand im Heinz-Nixdorf-Berufskolleg die diesjährige Ausbildungs- und Studienmesse statt. An 28 Ständen konnten unsere Schülerinnen und Schüler, Studierenden und Auszubildenden Kontakt mit Ausbildungsbetrieben, Hochschulen und Institutionen aufnehmen.

Die Ausstellenden hatten eine gute Gelegenheit zukünftige Mitarbeitende und Studierende kennenzulernen.

Das waren unsere Ausstellenden:

Die Hochschule Ruhr West und die Fachhochschule der Wirtschaft zeigten in Vorträgen unterschiedliche berufliche Möglichkeiten auf, die sich durch ein Studium ergeben. Die Vorträge waren gut besucht und die Teilnehmer*innen hatten zahlreiche Fragen an die Vortragenden.

Besonders häufig fragten Schüler*innen der Berufsfachschulen nach Praktikumsstellen, da durch die Verdoppelung der Praktikumszeiten dort, der Bedarf deutlich gestiegen ist. Das Thema Praktikum wird uns sicher weiter begleiten, da viele Unternehmen die Kapazitäten nicht bieten können.

Danke an alle, die zum Gelingen des BUS-2023 beigetragen haben. Wir freuen uns schon auf den BUS-2024 im September des kommenden Jahres am 26.09.2024. Sie haben Interesse als Ausstellende teilzunehmen? Dann schreiben Sie uns an bus@hnbk.de.

Text: SCL, Fotos: Florian Schirrmann (Schulsozialarbeiter am HNBK)