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Christopher Ernestus und Klaus Kaiser verabschiedet


Ausgabe eines Abschlusszeugnisses durch den Leiter der Fachschule für Technik am HNBK, Dr. Markus Steffens

Die Fachschule für Technik am HNBK feierte am 11. Juli 2026 die erfolgreichen Abschlüsse ihrer Studierenden.

Insgesamt 45 Studierende, davon 2 weibliche und 43 männliche, erreichten den Abschluss als Staatlich geprüfte Techniker(in) bzw. Bachelor Professional in Technik. Hiervon gehören 27 Absolventinnen und Absolventen der Fachrichtung Elektrotechnik (in Vollzeit- und Teilzeitform) an, 18 Absolventinnen und Absolventen der Fachrichtung Automatisierungstechnik/Digitale Produktionstechnik. Für die relativ neue Fachrichtung Automatisierungstechnik/Digitale Produktionstechnik am HNBK war es nunmehr der dritte Abschlussjahrgang.

In beiden Fachrichtungen haben alle Absolventinnen direkt bestanden. Es waren keine mündliche Ergänzungsprüfungen notwendig.

X Studierende nutzten die Möglichkeit, die Fachhochschulreife in Verbindung mit dem jeweils erfolgreichen Fachschulexamen zu erwerben.

X Absolventinnen und Absolventen werden ab August eine Weiterbildung als Technische Betriebswirtin (DQR 7/Master Professional) beginnen, davon 8 am Berufskolleg Mitte.

Nach der Ansprache des Abteilungsleiters der Fachschule, Dr. Markus Steffens, und der Übergabe der Abschlusszeugnisse klang die kleine Feier auf dem Schulhof mit gegrillten Würstchen und kühlen Getränken sowie Gelegenheit zu Gesprächen aus.

Wir gratulieren herzlich zu den bestandenen Prüfungen und wünschen unseren Absolventinnen und Abolventen alles Gute für die berufliche und private Zukunft!

Text: STE, FOR Fotos: FOR, SAR

Vom 22. bis 26. Juni 2026 unternahmen die Schülerinnen und Schüler der Mittelstufe der Höheren Berufsfachschule für Informatik des HNBK eine gemeinsame Klassenfahrt nach Prag. Begleitet wurden sie von ihren Klassenlehrern Herrn Klapperich und Herrn Miglietta. Die abwechslungsreiche Woche verband technische Innovationen, historische Bildung und gesellschaftliche Fragestellungen zu einem besonderen Lernerlebnis.

Bereits am Montagmorgen startete die Reise um 8 Uhr mit dem Bus. Für gute Stimmung auf der langen Fahrt sorgte Busfahrerin Tatjana, die mit ihrer humorvollen Art die Gruppe bestens unterhielt. Nach der Ankunft in Prag am frühen Abend wurden die Teilnehmenden von Cordula Benfarji und ihrem Team herzlich begrüßt und erhielten wichtige organisatorische Informationen für die kommenden Tage. Nach dem gemeinsamen Abendessen folgte eine erste Erkundung der tschechischen Hauptstadt. Während einer Stadtführung lernten die Schülerinnen und Schüler unter anderem den Wenzelsplatz sowie die berühmte Prager Rathausuhr kennen.

Der zweite Tag stand ganz im Zeichen von Technik und Innovation. In verschiedenen Workshops erhielten die Schülerinnen und Schüler spannende Einblicke in aktuelle technologische Entwicklungen. Besuche beim 3D-Drucker-Hersteller Prusa, beim Automobilhersteller Škoda sowie im Technikmuseum ermöglichten es, moderne Fertigungstechnologien und technische Innovationen aus nächster Nähe kennenzulernen.

Foto Ausblick auf die Moldau

Die Moldau prägt das Stadtbild Prags.

Gruppenfoto vor einer Kathedrale

Gemeinsame Bootstour auf der Moldau als Abschluss eines erlebnisreichen Tages.

Ein besonders bewegender Programmpunkt erwartete die Gruppe am Mittwoch mit dem Besuch des ehemaligen Ghettos Theresienstadt. Im Museum und im ehemaligen Krematorium setzten sich die Schülerinnen und Schüler intensiv mit den Verbrechen des Nationalsozialismus auseinander. Die Auseinandersetzung mit den Schicksalen der Opfer sowie die Tatsache, dass Theresienstadt heute wieder eine bewohnte Stadt ist, hinterließen einen nachhaltigen Eindruck. Die nachdenkliche und melancholische Stimmung dieses Tages machte deutlich, wie wichtig historisches Lernen für das Verständnis von Demokratie, Menschenrechten und dem entschlossenen Eintreten gegen Antisemitismus und jede Form von Diskriminierung ist.

Am Donnerstag standen weitere Workshops auf dem Programm. Unter anderem beschäftigten sich die Teilnehmenden mit dem Thema soziale Ungleichheit und reflektierten gemeinsam die Erfahrungen der vergangenen Tage. Dabei wurde deutlich, wie vielfältig die Klassenfahrt neue Perspektiven eröffnet und fachliche Inhalte mit gesellschaftlicher Verantwortung verknüpft hat. Den gelungenen Abschluss bildete ein gemeinsames Abendessen während einer Schifffahrt auf der Moldau. Anschließend ließ die Gruppe den Abend gesellig in einem Irish Pub ausklingen, wo gemeinsam das Deutschland-Spiel im Rahmen der Fußball-WM verfolgt wurde.

Am Freitag trat die Reisegruppe schließlich die Heimfahrt an. Im Gepäck hatten die Schülerinnen und Schüler nicht nur viele schöne Erinnerungen an die gemeinsame Zeit in Prag, sondern auch zahlreiche neue Eindrücke aus den Bereichen Technik, Geschichte und Gesellschaft.

Text: SAR, Fotos: MIG

Foto Gedenkstätte Theresienstadt

Die Gedenkstätte Theresienstadt vermittelte eindrucksvoll die Bedeutung des Erinnerns.

Foto Altstädter Brückenturm

Der Altstädter Brückenturm markiert den Zugang zur berühmten Karlsbrücke.

Gruppenfoto während der Bootstour

Gemeinsame Bootstour auf der Moldau als Abschluss eines erlebnisreichen Tages.

Im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung im Gymnasium Essen-Werden wurden am 30. Juni 2026 gleich zwei Auszeichnungen verliehen: Neben den Preisträgerinnen und Preisträgern des GFOS Innovationsawards wurden auch die diesjährigen Träger des Heinz-Nixdorf-Preises geehrt.

Alle drei Heinz-Nixdorf-Preise gingen an Auszubildende des HNBK. Mit der Auszeichnung werden jährlich die besten Absolventinnen und Absolventen der IT-Berufe im Kammerbezirk Essen für ihre herausragenden schulischen und beruflichen Leistungen geehrt. Den ersten Platz belegte Christian Petzold, Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung. Den zweiten Platz erreichte Nic Frost, ebenfalls Fachinformatiker mit der Fachrichtung Anwendungsentwicklung. Über den dritten Platz durfte sich Lukas Ingenleuf, IT-System Elektroniker, freuen.

Des Weiteren wurden die Gewinnerteams des diesjährigen GFOS Innovationsawards ausgezeichnet. Bereits zum 15. Mal hatte die GFOS mbH Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II eingeladen, ihr Können in einem anspruchsvollen Softwareentwicklungsprojekt unter Beweis zu stellen. Aufgabe war die Entwicklung eines modernen, responsiven Ideenboards auf Basis von Java und JavaScript. Die Anwendung sollte die Erfassung, Bewertung und Strukturierung von Ideen ermöglichen sowie Funktionen für Projekte, Umfragen und Statistiken bereitstellen. Die Jury hob insbesondere die hohe technische Qualität, Kreativität und Teamarbeit der eingereichten Projekte hervor.

Den ersten Platz belegte das Helmholtz-Gymnasium, gefolgt vom Gymnasium Essen Nord-Ost. Der dritte Platz ging an das Gymnasium Essen-Werden. Die drei Siegerteams wurden mit Preisgeldern in Höhe von 3.000 Euro, 1.500 Euro und 750 Euro ausgezeichnet. Der GFOS Innovationsaward setzt mit attraktiven Preisgeldern ein starkes Zeichen für die Förderung von Spitzenideen, Kreativität und Innovationsgeist im IT-Nachwuchs.

Die gemeinsame Preisverleihung machte einmal mehr deutlich, welche Bedeutung die Förderung junger IT-Talente in der Region besitzt. Während der GFOS Innovationsaward innovative Softwareprojekte von Schülerinnen und Schülern würdigt, zeichnet der Heinz-Nixdorf-Preis herausragende Leistungen in der dualen IT-Ausbildung aus. Beide Auszeichnungen stärken den IT-Nachwuchs in Essen und fördern Talente sowohl an allgemeinbildenden als auch an berufsbildenden Schulen.

Text: SAR Fotos: Tim Stender/FOM

Das HNBK-Lehrkräfte Team nahm wieder mit großer Begeisterung am 16. E.ON-Firmenlauf teil, bei dem ca. 16.000 Teilnehmer an den Start gingen. Mit 14 motivierten Läuferinnen und Läufern war das HNBK stark vertreten und erzielte zum Teil beeindruckende Ergebnisse.

Bei sonnigem Wetter starteten die Kolleginnen und Kollegen um 18.45 Uhr auf der Höhe der Essener Philharmonie in Richtung Grugapark. Entlang der 4,6 km langen neu gestalteten Strecke und natürlich im Ziel wurde lautstark angefeuert.

Alle Teilnehmer genossen das gemeinsame Erlebnis. Das Teamevent stärkte den Zusammenhalt und alle freuen sich schon auf das nächste Mal, bei dem das HNBK-Team erneut seine Stärke und Begeisterung zeigen wird!

Text: WEB, FOR Fotos: TAU, FOR

Am 26.06.2026 haben wir unsere Abiturientinnen und Abiturienten sowie Fachabiturientinnen und Fachabiturienten feierlich verabschiedet. Trotz der großen Hitze war die Stimmung gut – ein Tag voller Stolz, Applaus und guter Gespräche.

Nach der Zeugnisausgabe mit Reden von Klassenleitungen und Schülern wurde bei Getränken und Grillwurst entspannt weitergefeiert. Im Schatten kamen Angehörige und Lehrkräfte mit den Absolventinnen und Absolventen ins Gespräch, ließen die Schulzeit Revue passieren und feierten den erfolgreichen Abschluss.

Wir gratulieren allen Absolventinnen und Absolventen herzlich – ihr habt Großartiges geleistet! Ein Dank gilt auch den Angehörigen und Lehrkräften, die euch bis zu diesem besonderen Tag begleitet haben. Wir wünschen euch für euren weiteren Weg viel Erfolg, Mut und Zuversicht.

Text: WEL Fotos: SCR

Die Klasse BG-25A des Beruflichen Gymnasiums nahm am 17. Juni 2026 an einem Workshop der Jugendhilfe Essen (jhe) zum Thema „Antidiskriminierung“ teil. Die Veranstaltung fand im idyllisch oberhalb des Baldeneysees gelegenen Emil-Frick-Haus statt. Die Umgebung des Hauses bot dabei den perfekten Rahmen für einen Tag voller Reflexion und Austausch.

Die Schülerinnen und Schüler spürten zunächst ihren eigenen Vorurteilen nach und besprachen in Kleingruppen auch persönliche Diskriminierungserfahrungen. Im Plenum diskutierte die Klasse kontrovers über Rassismus und aktuelle Tendenzen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit in den Sozialen Medien. Die Ergebnisse des Workshops sollen nach den Sommerferien bei einem Folgetermin vor Ort in der Schule vertieft werden. Dieser Termin soll dazu beitragen, das Gelernte nachhaltig im Schulalltag zu verankern und weitere Projekte für mehr Toleranz anzustoßen.

Neben der konzentrierten Arbeit im Seminarraum kam auch das sportliche Miteinander nicht zu kurz. Das weitläufige Gelände des Emil-Frick-Hauses bot mit seinen großen Rasenflächen, einem einladenden Kunstrasenplatz und mehreren Tischkickern viel Platz für sportlichen Ausgleich in den Pausen.

Text: LOT, SAR Fotos: WEB

Fortbildungsreihe zur lokalen KI-Infrastruktur am Heinz-Nixdorf-Berufskolleg gestartet

Am Heinz-Nixdorf-Berufskolleg in Essen ist gestern die Fortbildungsreihe „Aufbau einer souveränen KI-Infrastruktur zum Betrieb von LLMs(Large Language Models zu deutsch: große Sprachmodelle)“ erfolgreich gestartet. Veranstaltet wurde die Weiterbildung von Coderizon aus Bochum. Die Veranstaltung richtet sich an Bildungseinrichtungen und Organisationen, die Künstliche Intelligenz unabhängig und vollständig innerhalb ihrer eigenen technischen Infrastruktur betreiben möchten.

Der Startschuss für den Aufbau einer eigenen KI-Infrastruktur am Heinz-Nixdorf-Berufskolleg ist gefallen und die technischen Grundlagen wurden bereits geschaffen, um künftig leistungsfähige Open-Source-Sprachmodelle datenschutzkonform auf eigener Hardware zu betreiben. Lehrer Marwick Sembritzky erläutert dazu: „Eigene Server und lokale KI-Modelle ermöglichen es uns, neue KI-Technologien frühzeitig, praxisnah und unter maximaler Kontrolle zu testen und datenschutzkonform einzusetzen.“. Dies bedeutet auch, dass KI-Anwendungen genutzt werden können, ohne dass vertrauliche Daten an externe Cloud-Dienste weitegeben werden.

Im Mittelpunkt stand zunächst die sogenannte Container-Architektur. Dabei werden die einzelnen Komponenten der KI – vom Sprachmodell über die Dokumentenverarbeitung bis hin zur Chat-Oberfläche – als voneinander unabhängige Dienste betrieben. Diese modulare Struktur erleichtert Wartung, Updates und Erweiterungen und bildet den Standard moderner KI-Infrastrukturen.

Neben der Einrichtung der grundlegenden Docker-Umgebung lernten die Teilnehmenden das Zusammenspiel zentraler Komponenten wie vLLM als Inferenzserver, Qdrant als Vektordatenbank, Apache Tika zur Dokumentenextraktion sowie Open WebUI als Benutzeroberfläche kennen. Auch Themen wie Netzwerkkonfiguration sowie Backup- und Wiederherstellungskonzepte wurden bereits behandelt.

Mit der geschaffenen technischen Basis beginnt nun der eigentliche Aufbau der KI-Plattform. In den kommenden Workshop-Einheiten werden Sprachmodelle eingerichtet, mit schuleigenen Dokumenten verknüpft und für den praktischen Einsatz am Heinz-Nixdorf-Berufskolleg vorbereitet.

Text: Coderizon, FOR, SAR Fotos: Coderizon

Ende Januar 2026 machten sich neun Schüler der Mittelstufe des Beruflichen Gymnasiums für Informatik auf den Weg nach Dublin, um dort im Rahmen des EU-Programms Erasmus+ ein vierwöchiges Auslandspraktikum zu absolvieren. Untergebracht waren alle in unterschiedlichen Gastfamilien im Großraum Dublin. So hatten die Teilnehmer die Chance, den irischen Alltag aus nächster Nähe zu erleben und ihr Englisch im täglichen Austausch zu verbessern. Darüber hinaus besuchten sie in der ersten Woche einen Sprachkurs am renommierten English Language Institute (ELI) im Zentrum Dublins und erweiterten auch dort auf abwechslungsreiche Weise ihre Englischkenntnisse. Verteilt auf unterschiedliche Klassen lernten sie mit jungen Leuten aus allen Teilen der Welt und nahmen auch an sozialen Aktivitäten der Schule teil.

Neben dem Sprachkurs blieb noch genügend Zeit, um die irische Hauptstadt zu erkunden. Begleitet von ihrer Englischlehrerin Frau Dr. Lotfi ging es zu berühmten historischen Museen und Sehenswürdigkeiten. An den Wochenenden lernten die Schüler auf Busexkursionen auch die weitere Umgebung Dublins kennen.

Ihre Praktika machten die Schüler meist in kleinen oder mittelständischen Unternehmen im Großraum Dublin. Die Arbeitserfahrungen waren vielfältig und reichten von Recherchetätigkeiten im Büro über die Gestaltung von Websites bis hin zum Kundensupport in einer Virtual Reality Arcade. Nach Abschluss der obligatorischen Praktikumsbesuche durch Herrn Miglietta tauschte sich die Gruppe am Abend vor der Abreise noch einmal über ihre unterschiedlichen Erfahrungen und Erlebnisse in vier Wochen Dublin bei einem gemütlichen Beisammensein aus.

Text: LOT, Fotos: LOT, MIG, ELI

Die IF-25A machte im April einen spannenden Klassenausflug in eine Kletterhalle. Die internationale Förderklasse des HNBK wird von Lernenden unterschiedlichster Herkunftsländer besucht. Und gerade weil die Kommunikation mittels Sprache manchmal Hürden birgt, ist die gemeinsame Aktivität umso wichtiger, um den Zusammenhalt der Klasse zu stärken.

Schon am Morgen waren alle Schülerinnen und Schüler aufgeregt und freuten sich auf den gemeinsamen Tag. Nach der Ankunft erklärten die Trainer zuerst die wichtigsten Sicherheitsregeln. Danach bekamen alle Klettergurte angezogen und konnten mit dem Klettern beginnen. In der Halle gab es viele verschiedene Kletterwände mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Einige Schülerinnen und Schüler kletterten sofort bis ganz nach oben, während andere erst etwas Mut sammeln mussten. Die Klasse unterstützte sich gegenseitig und alle hatten viel Spaß zusammen. Besonders beliebt war auch eine Übung zum Abseilen aus dem 2. Stock.

Der Ausflug stärkte den Teamgeist der Klasse. Viele lernten, ihre Angst zu überwinden und neue Herausforderungen anzunehmen. Außerdem konnten sich alle sportlich betätigen und einmal etwas anderes als den normalen Schulalltag gemeinsam erleben. Am Ende des Tages waren alle müde, aber glücklich. Die Schülerinnen und Schüler waren sich einig, dass der Ausflug in die Kletterhalle ein tolles Erlebnis war, an das sie sich noch lange erinnern werden.

Text: REI, Fotos: REI