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Die Klasse BG-25A des Beruflichen Gymnasiums nahm am 17. Juni 2026 an einem Workshop der Jugendhilfe Essen (jhe) zum Thema „Antidiskriminierung“ teil. Die Veranstaltung fand im idyllisch oberhalb des Baldeneysees gelegenen Emil-Frick-Haus statt. Die Umgebung des Hauses bot dabei den perfekten Rahmen für einen Tag voller Reflexion und Austausch.
Die Schülerinnen und Schüler spürten zunächst ihren eigenen Vorurteilen nach und besprachen in Kleingruppen auch persönliche Diskriminierungserfahrungen. Im Plenum diskutierte die Klasse kontrovers über Rassismus und aktuelle Tendenzen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit in den Sozialen Medien. Die Ergebnisse des Workshops sollen nach den Sommerferien bei einem Folgetermin vor Ort in der Schule vertieft werden. Dieser Termin soll dazu beitragen, das Gelernte nachhaltig im Schulalltag zu verankern und weitere Projekte für mehr Toleranz anzustoßen.
Neben der konzentrierten Arbeit im Seminarraum kam auch das sportliche Miteinander nicht zu kurz. Das weitläufige Gelände des Emil-Frick-Hauses bot mit seinen großen Rasenflächen, einem einladenden Kunstrasenplatz und mehreren Tischkickern viel Platz für sportlichen Ausgleich in den Pausen.
Text: LOT, SAR Fotos: WEB
Fortbildungsreihe zur lokalen KI-Infrastruktur am Heinz-Nixdorf-Berufskolleg gestartet
Am Heinz-Nixdorf-Berufskolleg in Essen ist gestern die Fortbildungsreihe „Aufbau einer souveränen KI-Infrastruktur zum Betrieb von LLMs(Large Language Models zu deutsch: große Sprachmodelle)“ erfolgreich gestartet. Veranstaltet wurde die Weiterbildung von Coderizon aus Bochum. Die Veranstaltung richtet sich an Bildungseinrichtungen und Organisationen, die Künstliche Intelligenz unabhängig und vollständig innerhalb ihrer eigenen technischen Infrastruktur betreiben möchten.
Der Startschuss für den Aufbau einer eigenen KI-Infrastruktur am Heinz-Nixdorf-Berufskolleg ist gefallen und die technischen Grundlagen wurden bereits geschaffen, um künftig leistungsfähige Open-Source-Sprachmodelle datenschutzkonform auf eigener Hardware zu betreiben. Lehrer Marwick Sembritzky erläutert dazu: „Eigene Server und lokale KI-Modelle ermöglichen es uns, neue KI-Technologien frühzeitig, praxisnah und unter maximaler Kontrolle zu testen und datenschutzkonform einzusetzen.“. Dies bedeutet auch, dass KI-Anwendungen genutzt werden können, ohne dass vertrauliche Daten an externe Cloud-Dienste weitegeben werden.
Im Mittelpunkt stand zunächst die sogenannte Container-Architektur. Dabei werden die einzelnen Komponenten der KI – vom Sprachmodell über die Dokumentenverarbeitung bis hin zur Chat-Oberfläche – als voneinander unabhängige Dienste betrieben. Diese modulare Struktur erleichtert Wartung, Updates und Erweiterungen und bildet den Standard moderner KI-Infrastrukturen.
Neben der Einrichtung der grundlegenden Docker-Umgebung lernten die Teilnehmenden das Zusammenspiel zentraler Komponenten wie vLLM als Inferenzserver, Qdrant als Vektordatenbank, Apache Tika zur Dokumentenextraktion sowie Open WebUI als Benutzeroberfläche kennen. Auch Themen wie Netzwerkkonfiguration sowie Backup- und Wiederherstellungskonzepte wurden bereits behandelt.
Mit der geschaffenen technischen Basis beginnt nun der eigentliche Aufbau der KI-Plattform. In den kommenden Workshop-Einheiten werden Sprachmodelle eingerichtet, mit schuleigenen Dokumenten verknüpft und für den praktischen Einsatz am Heinz-Nixdorf-Berufskolleg vorbereitet.
Text: Coderizon, FOR, SAR Fotos: Coderizon
Ende Januar 2026 machten sich neun Schüler der Mittelstufe des Beruflichen Gymnasiums für Informatik auf den Weg nach Dublin, um dort im Rahmen des EU-Programms Erasmus+ ein vierwöchiges Auslandspraktikum zu absolvieren. Untergebracht waren alle in unterschiedlichen Gastfamilien im Großraum Dublin. So hatten die Teilnehmer die Chance, den irischen Alltag aus nächster Nähe zu erleben und ihr Englisch im täglichen Austausch zu verbessern. Darüber hinaus besuchten sie in der ersten Woche einen Sprachkurs am renommierten English Language Institute (ELI) im Zentrum Dublins und erweiterten auch dort auf abwechslungsreiche Weise ihre Englischkenntnisse. Verteilt auf unterschiedliche Klassen lernten sie mit jungen Leuten aus allen Teilen der Welt und nahmen auch an sozialen Aktivitäten der Schule teil.
Neben dem Sprachkurs blieb noch genügend Zeit, um die irische Hauptstadt zu erkunden. Begleitet von ihrer Englischlehrerin Frau Dr. Lotfi ging es zu berühmten historischen Museen und Sehenswürdigkeiten. An den Wochenenden lernten die Schüler auf Busexkursionen auch die weitere Umgebung Dublins kennen.
Ihre Praktika machten die Schüler meist in kleinen oder mittelständischen Unternehmen im Großraum Dublin. Die Arbeitserfahrungen waren vielfältig und reichten von Recherchetätigkeiten im Büro über die Gestaltung von Websites bis hin zum Kundensupport in einer Virtual Reality Arcade. Nach Abschluss der obligatorischen Praktikumsbesuche durch Herrn Miglietta tauschte sich die Gruppe am Abend vor der Abreise noch einmal über ihre unterschiedlichen Erfahrungen und Erlebnisse in vier Wochen Dublin bei einem gemütlichen Beisammensein aus.
Text: LOT, Fotos: LOT, MIG, ELI
Die IF-25A machte im April einen spannenden Klassenausflug in eine Kletterhalle. Die internationale Förderklasse des HNBK wird von Lernenden unterschiedlichster Herkunftsländer besucht. Und gerade weil die Kommunikation mittels Sprache manchmal Hürden birgt, ist die gemeinsame Aktivität umso wichtiger, um den Zusammenhalt der Klasse zu stärken.
Schon am Morgen waren alle Schülerinnen und Schüler aufgeregt und freuten sich auf den gemeinsamen Tag. Nach der Ankunft erklärten die Trainer zuerst die wichtigsten Sicherheitsregeln. Danach bekamen alle Klettergurte angezogen und konnten mit dem Klettern beginnen. In der Halle gab es viele verschiedene Kletterwände mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Einige Schülerinnen und Schüler kletterten sofort bis ganz nach oben, während andere erst etwas Mut sammeln mussten. Die Klasse unterstützte sich gegenseitig und alle hatten viel Spaß zusammen. Besonders beliebt war auch eine Übung zum Abseilen aus dem 2. Stock.
Der Ausflug stärkte den Teamgeist der Klasse. Viele lernten, ihre Angst zu überwinden und neue Herausforderungen anzunehmen. Außerdem konnten sich alle sportlich betätigen und einmal etwas anderes als den normalen Schulalltag gemeinsam erleben. Am Ende des Tages waren alle müde, aber glücklich. Die Schülerinnen und Schüler waren sich einig, dass der Ausflug in die Kletterhalle ein tolles Erlebnis war, an das sie sich noch lange erinnern werden.
Text: REI, Fotos: REI
Unsere angehenden staatlich geprüften Technikerinnen und Techniker (Bachelor Professional in Technik) stellten am Samstag, dem 18. April 2026 von 09:00 bis 12:00 Uhr im „Nixdorf-Forum“ und in einem weiteren Raum ihre Projektarbeiten vor, die in Zusammenarbeit mit regionalen Unternehmen und Betrieben entstanden sind. Die 19 Projektarbeiten von 51 Beteiligten entstammten den Bereichen Automatisierungs- und Produktionstechnik sowie Energie- und Informationstechnik.
Im Rahmen dieser Hausmesse haben neben den Projektarbeiten der zukünftigen Techniker*innen mit dem Schwerpunkt „Elektrotechnik“ aus den Klassen FE-24A (Vollzeit) und TE-23A und TE-23B (Teilzeit, berufsbegleitend) nun zum vierten Mal die zukünftigen Techniker*innen des neuen Bildungsganges „Digitale Produktionstechnik“ der (TA-23A, Teilzeit, berufsbegleitend) ihre Projektarbeiten präsentiert. Die Studierenden zeigten auf ihren Messeständen Projekte aus den Bereichen Elektrotechnik und Elektronik sowie Automatisierungstechnik und Robotik.
Die Bearbeitung einer Projektarbeit ist ein Hauptbestandteil der Aufstiegsfortbildung zur Staatlich geprüften Technikerin/zum Staatlich geprüften Techniker. Die angehenden Technikerinnen und Techniker zeigen dabei, dass sie eine komplexe, technisch anspruchsvolle Aufgabenstellung der industriellen Praxis professionell planen, durchführen und präsentieren können. Dabei sind Teamarbeit, das Anwenden professioneller Methoden des Projektmanagements sowie die Kooperation mit den Betrieben wesentliche Bestandteile.
Die Projektarbeiten werden auf der Hausmesse für unsere Partner und weitere Interessierte präsentiert. Für Unternehmen und Betriebe, die Techniker oder Ingenieure suchen, ist der Messetermin zwecks erster Kontaktaufnahme ideal. Auch besteht immer Gelegenheit, mit anderen Besuchern ins Gespräch zu kommen.
Eine vollständige Liste aller vorgestellten Technikerprojekte finden Sie hier. (PDF).
Firmen, die zukünftig Bedarf für Projektarbeiten haben, die Studierende im Rahmen ihrer Aufstiegsfortbildung bearbeiten können, sprechen uns bitte an.
Fotos: FOR, Text: STE/ERT/FOR
Vom 09.03. bis 20.03. nahmen 12 Schüler und 2 Schülerinnen der Klasse SI-25A des Heinz-Nixdorf-Berufskollegs Essen am Erasmus-Schüleraustausch mit dem Lycée Louis Armand in Paris (Nogent-sur-Marne) teil. Begleitet wurde die Gruppe von Herrn Lehmann, Herrn Dixkens und Herrn Weber. Der Austausch zwischen beiden Schulen besteht bereits seit vielen Jahren und setzt auf praktisches, länderübergreifendes Lernen in der Technik.
Fokus des Erasmus-Schüleraustauschs sind internationale Teams und echte Technikprojekte. Vor Ort arbeiteten die Teilnehmenden in gemischten, länderübergreifenden Teams an mechatronischen Projekten. Im Mittelpunkt standen:
Aus den Ideen entstanden funktionsfähige Prototypen: Die Gruppen konstruierten eigene Roboterarme sowie ferngesteuerte “Marsrover”, die sich per Smartphone steuern lassen. Zudem wurde ein Kamerabild der Roboter live auf das Handy übertragen – ein praxisnaher Beleg für gelungene Systemintegration aus Mechanik, Elektronik und Software. Während der gemeinsamen Arbeit erlebten die Schülerinnen und Schüler, wie es ist, ein komplexes technisches Problem unter Zeitdruck im Team zu lösen. Sie sammelten wertvolle Erfahrungen in Projektplanung, Fehlersuche, Dokumentation und – ganz wesentlich – in der interkulturellen Kommunikation. Zum Ende des Aufenthalts präsentierten alle Teams ihre Ergebnisse erfolgreich in einer gemeinsamen Vorführung. Die funktionierenden Prototypen und die sichtbare Teamarbeit machten deutlich, wie wirkungsvoll Lernen in internationalen Projekten ist. Die Kooperation zwischen dem Lycée Louis Armand in Paris Nogent-sur-Marne und dem Heinz-Nixdorf-Berufskolleg in Essen besteht seit vielen Jahren. Sie fördert fachliche Kompetenzen, Sprachpraxis und gegenseitiges Verständnis. Das Projekt zeigt, wie Europa im Klassenzimmer und in der Werkstatt konkret zusammenwächst.
Text: WBR, Fotos: WBR
Am 23.03.2026 fand unser Informationsnachmittag für den Jahrgang 2026/27 statt. In zwei Gruppen lernten die zukünftigen Schülerinnen und Schüler ihre Klassenleitungen kennen und wurden vom Bildungsgangleiter Yannick Bosse über wesentliche Eckpunkte für das neue Schuljahr informiert, z.B. das Betriebspraktikum. Parallel dazu erhielten Eltern und Betreuerinnen und Betreuer von Simone Staudinger von der Agentur für Arbeit in Essen und vom Abteilungsleiter Thomas Schlott wichtige Informationen zum Bildungsgang, zur Ausbildung und ebenfalls zum Thema Praktikum.
Sie konnten nicht dabei sein?
Alle wichtigen Hinweise finden Sie auf unserer Homepage über diesen Link. Gerne können Sie auch einen persönlichen Termin mit uns vereinbaren: berufsfachschule@hnbk.deWir freuen uns auf die Zusammenarbeit!
Text: BOS, SCL Fotos: SCR
Am 25.03.2026 fand am Heinz-Nixdorf-Berufskolleg die „Ausbildungsoffensive 2026“ statt. Etwa 180 Schülerinnen und Schüler informierten sich über Ausbildungen im Handwerk, in der Industrie und in der Wirtschaft.
Zuerst waren die Internationale Förderklasse und die Berufsfachschulen an der Reihe. Zusammen mit der Kreishandwerkerschaft Essen stellten mehrere Innungen ihre spannenden Berufe aus unterschiedlichen Bereichen vor: Dachdecker, Elektro, Metall sowie Sanitär, Heizung und Klima (SHK). Auszubildende erzählten von ihrem Alltag, zeigten typische Aufgaben und erklärten, welche Fähigkeiten wichtig sind. Dazu gehören technisches Verständnis, handwerkliches Können und Teamarbeit.
Der zweite Teil der Veranstaltung richtete sich an die Schülerinnen und Schüler, welche eine Hochschulreife am HNBK anstreben. Vertreterinnen und Vertreter von Deichmann, ifm, iqony und der National-Bank AG sprachen über Ausbildungen und duale Studiengänge. Es wurde klar: Das Angebot ist sehr vielfältig – von kaufmännischen Berufen im Handel über technische Ausbildungen in der Industrie bis zu dualen Studien im Finanzbereich. Auszubildende und Dualstudierende berichteten offen und authentisch von ihrem Einstieg und ihrem Arbeitsalltag.
Nach beiden Gesprächsrunden gab es jeweils eine kleine „Minibörse“. Dort konnten die Schülerinnen und Schüler direkt Fragen stellen: Welche Aufgaben haben Azubis bei Deichmann im Alltag? Welche technischen Ausbildungsberufe bietet ifm und wie ist dort der Tagesablauf? Welche Chancen bietet iqony als Energiedienstleister in Energie und Infrastruktur? Welche Anforderungen stellt die National-Bank an Bewerberinnen und Bewerber für Ausbildung oder duales Studium? Diese Gespräche gaben persönliche Einblicke und halfen vielen, die eigenen Interessen besser zu verstehen.
Unser Dank gilt insbesondere dem Team der Ausbildungsoffensive, der Agentur für Arbeit und an den Kolleginnen und Kollegen, die uns StuBOs unterstützt haben.
Text und Fotos: REI und SCL
Am 11. Dezember 2025 feierte das zdi-Zentrum MINT-Netzwerk Essen sein 15-jähriges Jubiläum. Rund 200 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Bildung kamen zusammen, darunter Ina Brandes, Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, sowie Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie junge Menschen noch erfolgreicher für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) begeistert werden können.
Ministerin Ina Brandes betonte in ihrem Grußwort: „Die Ausbildung junger Menschen zu qualifizierten Fachkräften ist die entscheidende Zukunftsfrage. Seit 15 Jahren leistet das zdi-Netzwerk Essen hier einen unverzichtbaren Beitrag – besonders in den technischen und naturwissenschaftlichen Berufen.“ Auch Prof. Dr. Burghard Hermeier, Rektor der FOM Hochschule (Gründungspartnerin des Netzwerks), unterstrich: „MINT-Förderung ist Standortpolitik. Wer heute Talente begeistert, stärkt morgen die Innovationskraft der Region.“
Die Veranstaltung bot nicht nur einen Rückblick auf 15 Jahre erfolgreiche MINT-Förderung, sondern auch einen Ausblick auf zukünftige Herausforderungen. Zudem wurden in einer Ausstellung mit Mitmachstationen aktuelle Projekte präsentiert. So wurde das HNBK von Fabian Weber vertreten, welcher das am HNBK entwickelte und von Schülerinnen und Schülern realisierte Industrie-4.0-Projekt vorstellte, in dessen Zentrum eine vollautomatisierte Bonbonabfüllanlage steht. Ein Highlight der Veranstaltung war das Podiumsgespräch „Gemeinsam Zukunft gestalten“, an dem auch der Schulleiter des HNBK, Jörg Gleißner, teilnahm. Vertreterinnen und Vertreter aus Schule, Hochschule, Wirtschaft und Politik diskutierten über Fachkräftesicherung, Chancengerechtigkeit und die gezielte Förderung von Mädchen und jungen Frauen in MINT-Berufen.
Das Heinz-Nixdorf-Berufskolleg ist seit der Gründung des Netzwerks ein aktiver und engagierter Partner. Bereits 2008 gehörte das HNBK zu den Gründungsmitgliedern und hat seitdem maßgeblich dazu beigetragen, praktische MINT-Bildung in Essen zu stärken.
Text: SAR, Fotos: Tim Stender/FOM
Am Samstag, dem 7. Februar 2026, öffnete das HNBK erneut seine Türen für interessierte Schülerinnen und Schüler, Eltern und Erziehungsberechtigte. Im Laufe des Vormittags bot die Schule einen umfassenden Einblick in ihre zukunftsorientierten vollzeitschulischen Bildungsgänge im Bereich Elektrotechnik und IT und zeigte dabei, wie im modernen Unterricht praxisnahe Projekte und innovative Technologien integriert sind. Im Heinz-Nixdorf-Forum luden aktuelle Projekte zum Mitmachen ein: Interessierte Schülerinnen und Schüler sowie Gäste konnten die ausgestellten Exponate nicht nur bestaunen, sondern selbst ausprobieren.
Wie bereits in den Vorjahren lag ein besonderer Fokus auf den umfassenden Beratungsangeboten. Zahlreiche Lehrkräfte standen für Fragen zu den verschiedenen Bildungsgängen, Abschlüssen und Berufsperspektiven zur Verfügung. Darüber hinaus boten die Sozialarbeiter des HNBK Einzelgespräche an. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher aus Essen und Umgebung nutzten die Gelegenheit, sich direkt vor Ort für das kommende Schuljahr anzumelden.
Besonders begeistert zeigten sich die Gäste von der Live-Demonstration der 3D-Drucker: Frau Tangerding und eine Gruppe engagierter Schüler aus der Höheren Berufsfachschule fertigten vor Ort personalisierte Namensschilder an. Des Weiteren konnten Interessenten einen von Schülern aus dem Beruflichen Gymnasium selbst gebauten und programmierten Roboter per Controller steuern. Ein weiteres Highlight war die Vorstellung des Schulsanitätsdienstes, der vor zwei Jahren am HNBK ins Leben gerufen wurde. Besucherinnen und Besucher konnten einen laufenden Lehrgang in Zusammenarbeit mit den Maltesern Essen beobachten und sich über die wichtige Arbeit der engagierten Schülerinnen und Schüler informieren.
Zum ersten Mal wurde in diesem Jahr das neue Equipment zur Produktion von Podcasts und Videos vorgestellt. Mit dieser Technik können Schülerinnen und Schüler praktische Medienkompetenz entwickeln, kreative Projekte umsetzen und berufsrelevante Fähigkeiten wie Audio- und Videobearbeitung erlernen. Ob Erklärvideos, Podcasts oder Projekt-Dokumentationen: Die Möglichkeiten sind vielfältig und machen den Unterricht am HNBK lebendiger und zukunftsorientierter. Darüber hinaus wurde in diesem Jahr erstmals der virtuelle Rundgang durch das Schulgebäude des HNBK präsentiert. Dies ermöglicht es Interessierten, die Räumlichkeiten und die Ausstattung des HNBK online zu erkunden. Für das leibliche Wohl sorgte ein engagiertes Team von Schülerinnen und Schülern der Berufsfachschule. Der Erlös aus dem Kuchenverkauf geht in diesem Jahr an den Förderverin des HNBK.
Text und Fotos: SAR