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Drei ehemalige Auszubildende des HNBK mit dem Heinz-Nixdorf-Preis ausgezeichnet


Im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung im Gymnasium Essen-Werden wurden am 30. Juni 2026 gleich zwei Auszeichnungen verliehen: Neben den Preisträgerinnen und Preisträgern des GFOS Innovationsawards wurden auch die diesjährigen Träger des Heinz-Nixdorf-Preises geehrt.

Alle drei Heinz-Nixdorf-Preise gingen an Auszubildende des HNBK. Mit der Auszeichnung werden jährlich die besten Absolventinnen und Absolventen der IT-Berufe im Kammerbezirk Essen für ihre herausragenden schulischen und beruflichen Leistungen geehrt. Den ersten Platz belegte Christian Petzold, Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung. Den zweiten Platz erreichte Nic Frost, ebenfalls Fachinformatiker mit der Fachrichtung Anwendungsentwicklung. Über den dritten Platz durfte sich Lukas Ingenleuf, IT-System Elektroniker, freuen.

Des Weiteren wurden die Gewinnerteams des diesjährigen GFOS Innovationsawards ausgezeichnet. Bereits zum 15. Mal hatte die GFOS mbH Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II eingeladen, ihr Können in einem anspruchsvollen Softwareentwicklungsprojekt unter Beweis zu stellen. Aufgabe war die Entwicklung eines modernen, responsiven Ideenboards auf Basis von Java und JavaScript. Die Anwendung sollte die Erfassung, Bewertung und Strukturierung von Ideen ermöglichen sowie Funktionen für Projekte, Umfragen und Statistiken bereitstellen. Die Jury hob insbesondere die hohe technische Qualität, Kreativität und Teamarbeit der eingereichten Projekte hervor.

Den ersten Platz belegte das Helmholtz-Gymnasium, gefolgt vom Gymnasium Essen Nord-Ost. Der dritte Platz ging an das Gymnasium Essen-Werden. Die drei Siegerteams wurden mit Preisgeldern in Höhe von 3.000 Euro, 1.500 Euro und 750 Euro ausgezeichnet. Der GFOS Innovationsaward setzt mit attraktiven Preisgeldern ein starkes Zeichen für die Förderung von Spitzenideen, Kreativität und Innovationsgeist im IT-Nachwuchs.

Die gemeinsame Preisverleihung machte einmal mehr deutlich, welche Bedeutung die Förderung junger IT-Talente in der Region besitzt. Während der GFOS Innovationsaward innovative Softwareprojekte von Schülerinnen und Schülern würdigt, zeichnet der Heinz-Nixdorf-Preis herausragende Leistungen in der dualen IT-Ausbildung aus. Beide Auszeichnungen stärken den IT-Nachwuchs in Essen und fördern Talente sowohl an allgemeinbildenden als auch an berufsbildenden Schulen.

Text: SAR Fotos: Tim Stender/FOM

Das HNBK-Lehrkräfte Team nahm wieder mit großer Begeisterung am 16. E.ON-Firmenlauf teil, bei dem ca. 16.000 Teilnehmer an den Start gingen. Mit 14 motivierten Läuferinnen und Läufern war das HNBK stark vertreten und erzielte zum Teil beeindruckende Ergebnisse.

Bei sonnigem Wetter starteten die Kolleginnen und Kollegen um 18.45 Uhr auf der Höhe der Essener Philharmonie in Richtung Grugapark. Entlang der 4,6 km langen neu gestalteten Strecke und natürlich im Ziel wurde lautstark angefeuert.

Alle Teilnehmer genossen das gemeinsame Erlebnis. Das Teamevent stärkte den Zusammenhalt und alle freuen sich schon auf das nächste Mal, bei dem das HNBK-Team erneut seine Stärke und Begeisterung zeigen wird!

Text: WEB, FOR Fotos: TAU, FOR

Am 26.06.2026 haben wir unsere Abiturientinnen und Abiturienten sowie Fachabiturientinnen und Fachabiturienten feierlich verabschiedet. Trotz der großen Hitze war die Stimmung gut – ein Tag voller Stolz, Applaus und guter Gespräche.

Nach der Zeugnisausgabe mit Reden von Klassenleitungen und Schülern wurde bei Getränken und Grillwurst entspannt weitergefeiert. Im Schatten kamen Angehörige und Lehrkräfte mit den Absolventinnen und Absolventen ins Gespräch, ließen die Schulzeit Revue passieren und feierten den erfolgreichen Abschluss.

Wir gratulieren allen Absolventinnen und Absolventen herzlich – ihr habt Großartiges geleistet! Ein Dank gilt auch den Angehörigen und Lehrkräften, die euch bis zu diesem besonderen Tag begleitet haben. Wir wünschen euch für euren weiteren Weg viel Erfolg, Mut und Zuversicht.

Text: WEL Fotos: SCR

Die Klasse BG-25A des Beruflichen Gymnasiums nahm am 17. Juni 2026 an einem Workshop der Jugendhilfe Essen (jhe) zum Thema „Antidiskriminierung“ teil. Die Veranstaltung fand im idyllisch oberhalb des Baldeneysees gelegenen Emil-Frick-Haus statt. Die Umgebung des Hauses bot dabei den perfekten Rahmen für einen Tag voller Reflexion und Austausch.

Die Schülerinnen und Schüler spürten zunächst ihren eigenen Vorurteilen nach und besprachen in Kleingruppen auch persönliche Diskriminierungserfahrungen. Im Plenum diskutierte die Klasse kontrovers über Rassismus und aktuelle Tendenzen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit in den Sozialen Medien. Die Ergebnisse des Workshops sollen nach den Sommerferien bei einem Folgetermin vor Ort in der Schule vertieft werden. Dieser Termin soll dazu beitragen, das Gelernte nachhaltig im Schulalltag zu verankern und weitere Projekte für mehr Toleranz anzustoßen.

Neben der konzentrierten Arbeit im Seminarraum kam auch das sportliche Miteinander nicht zu kurz. Das weitläufige Gelände des Emil-Frick-Hauses bot mit seinen großen Rasenflächen, einem einladenden Kunstrasenplatz und mehreren Tischkickern viel Platz für sportlichen Ausgleich in den Pausen.

Text: LOT, SAR Fotos: WEB

Fortbildungsreihe zur lokalen KI-Infrastruktur am Heinz-Nixdorf-Berufskolleg gestartet

Am Heinz-Nixdorf-Berufskolleg in Essen ist gestern die Fortbildungsreihe „Aufbau einer souveränen KI-Infrastruktur zum Betrieb von LLMs(Large Language Models zu deutsch: große Sprachmodelle)“ erfolgreich gestartet. Veranstaltet wurde die Weiterbildung von Coderizon aus Bochum. Die Veranstaltung richtet sich an Bildungseinrichtungen und Organisationen, die Künstliche Intelligenz unabhängig und vollständig innerhalb ihrer eigenen technischen Infrastruktur betreiben möchten.

Der Startschuss für den Aufbau einer eigenen KI-Infrastruktur am Heinz-Nixdorf-Berufskolleg ist gefallen und die technischen Grundlagen wurden bereits geschaffen, um künftig leistungsfähige Open-Source-Sprachmodelle datenschutzkonform auf eigener Hardware zu betreiben. Lehrer Marwick Sembritzky erläutert dazu: „Eigene Server und lokale KI-Modelle ermöglichen es uns, neue KI-Technologien frühzeitig, praxisnah und unter maximaler Kontrolle zu testen und datenschutzkonform einzusetzen.“. Dies bedeutet auch, dass KI-Anwendungen genutzt werden können, ohne dass vertrauliche Daten an externe Cloud-Dienste weitegeben werden.

Im Mittelpunkt stand zunächst die sogenannte Container-Architektur. Dabei werden die einzelnen Komponenten der KI – vom Sprachmodell über die Dokumentenverarbeitung bis hin zur Chat-Oberfläche – als voneinander unabhängige Dienste betrieben. Diese modulare Struktur erleichtert Wartung, Updates und Erweiterungen und bildet den Standard moderner KI-Infrastrukturen.

Neben der Einrichtung der grundlegenden Docker-Umgebung lernten die Teilnehmenden das Zusammenspiel zentraler Komponenten wie vLLM als Inferenzserver, Qdrant als Vektordatenbank, Apache Tika zur Dokumentenextraktion sowie Open WebUI als Benutzeroberfläche kennen. Auch Themen wie Netzwerkkonfiguration sowie Backup- und Wiederherstellungskonzepte wurden bereits behandelt.

Mit der geschaffenen technischen Basis beginnt nun der eigentliche Aufbau der KI-Plattform. In den kommenden Workshop-Einheiten werden Sprachmodelle eingerichtet, mit schuleigenen Dokumenten verknüpft und für den praktischen Einsatz am Heinz-Nixdorf-Berufskolleg vorbereitet.

Text: Coderizon, FOR, SAR Fotos: Coderizon

Ende Januar 2026 machten sich neun Schüler der Mittelstufe des Beruflichen Gymnasiums für Informatik auf den Weg nach Dublin, um dort im Rahmen des EU-Programms Erasmus+ ein vierwöchiges Auslandspraktikum zu absolvieren. Untergebracht waren alle in unterschiedlichen Gastfamilien im Großraum Dublin. So hatten die Teilnehmer die Chance, den irischen Alltag aus nächster Nähe zu erleben und ihr Englisch im täglichen Austausch zu verbessern. Darüber hinaus besuchten sie in der ersten Woche einen Sprachkurs am renommierten English Language Institute (ELI) im Zentrum Dublins und erweiterten auch dort auf abwechslungsreiche Weise ihre Englischkenntnisse. Verteilt auf unterschiedliche Klassen lernten sie mit jungen Leuten aus allen Teilen der Welt und nahmen auch an sozialen Aktivitäten der Schule teil.

Neben dem Sprachkurs blieb noch genügend Zeit, um die irische Hauptstadt zu erkunden. Begleitet von ihrer Englischlehrerin Frau Dr. Lotfi ging es zu berühmten historischen Museen und Sehenswürdigkeiten. An den Wochenenden lernten die Schüler auf Busexkursionen auch die weitere Umgebung Dublins kennen.

Ihre Praktika machten die Schüler meist in kleinen oder mittelständischen Unternehmen im Großraum Dublin. Die Arbeitserfahrungen waren vielfältig und reichten von Recherchetätigkeiten im Büro über die Gestaltung von Websites bis hin zum Kundensupport in einer Virtual Reality Arcade. Nach Abschluss der obligatorischen Praktikumsbesuche durch Herrn Miglietta tauschte sich die Gruppe am Abend vor der Abreise noch einmal über ihre unterschiedlichen Erfahrungen und Erlebnisse in vier Wochen Dublin bei einem gemütlichen Beisammensein aus.

Text: LOT, Fotos: LOT, MIG, ELI

Die IF-25A machte im April einen spannenden Klassenausflug in eine Kletterhalle. Die internationale Förderklasse des HNBK wird von Lernenden unterschiedlichster Herkunftsländer besucht. Und gerade weil die Kommunikation mittels Sprache manchmal Hürden birgt, ist die gemeinsame Aktivität umso wichtiger, um den Zusammenhalt der Klasse zu stärken.

Schon am Morgen waren alle Schülerinnen und Schüler aufgeregt und freuten sich auf den gemeinsamen Tag. Nach der Ankunft erklärten die Trainer zuerst die wichtigsten Sicherheitsregeln. Danach bekamen alle Klettergurte angezogen und konnten mit dem Klettern beginnen. In der Halle gab es viele verschiedene Kletterwände mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Einige Schülerinnen und Schüler kletterten sofort bis ganz nach oben, während andere erst etwas Mut sammeln mussten. Die Klasse unterstützte sich gegenseitig und alle hatten viel Spaß zusammen. Besonders beliebt war auch eine Übung zum Abseilen aus dem 2. Stock.

Der Ausflug stärkte den Teamgeist der Klasse. Viele lernten, ihre Angst zu überwinden und neue Herausforderungen anzunehmen. Außerdem konnten sich alle sportlich betätigen und einmal etwas anderes als den normalen Schulalltag gemeinsam erleben. Am Ende des Tages waren alle müde, aber glücklich. Die Schülerinnen und Schüler waren sich einig, dass der Ausflug in die Kletterhalle ein tolles Erlebnis war, an das sie sich noch lange erinnern werden.

Text: REI, Fotos: REI

Unsere angehenden staatlich geprüften Technikerinnen und Techniker (Bachelor Professional in Technik) stellten am Samstag, dem 18. April 2026 von 09:00 bis 12:00 Uhr im „Nixdorf-Forum“ und in einem weiteren Raum ihre Projektarbeiten vor, die in Zusammenarbeit mit regionalen Unternehmen und Betrieben entstanden sind. Die 19 Projektarbeiten von 51 Beteiligten entstammten den Bereichen Automatisierungs- und Produktionstechnik sowie Energie- und Informationstechnik.

Im Rahmen dieser Hausmesse haben neben den Projektarbeiten der zukünftigen Techniker*innen mit dem Schwerpunkt „Elektrotechnik“ aus den Klassen FE-24A (Vollzeit) und TE-23A und TE-23B (Teilzeit, berufsbegleitend) nun zum vierten Mal die zukünftigen Techniker*innen des neuen Bildungsganges „Digitale Produktionstechnik“ der (TA-23A, Teilzeit, berufsbegleitend) ihre Projektarbeiten präsentiert. Die Studierenden zeigten auf ihren Messeständen Projekte aus den Bereichen Elektrotechnik und Elektronik sowie Automatisierungstechnik und Robotik.

Die Bearbeitung einer Projektarbeit ist ein Hauptbestandteil der Aufstiegsfortbildung zur Staatlich geprüften Technikerin/zum Staatlich geprüften Techniker. Die angehenden Technikerinnen und Techniker zeigen dabei, dass sie eine komplexe, technisch anspruchsvolle Aufgabenstellung der industriellen Praxis professionell planen, durchführen und präsentieren können. Dabei sind Teamarbeit, das Anwenden professioneller Methoden des Projektmanagements sowie die Kooperation mit den Betrieben wesentliche Bestandteile.

Die Projektarbeiten werden auf der Hausmesse für unsere Partner und weitere Interessierte präsentiert. Für Unternehmen und Betriebe, die Techniker oder Ingenieure suchen, ist der Messetermin zwecks erster Kontaktaufnahme ideal. Auch besteht immer Gelegenheit, mit anderen Besuchern ins Gespräch zu kommen.

Eine vollständige Liste aller vorgestellten Technikerprojekte finden Sie hier. (PDF).

Firmen, die zukünftig Bedarf für Projektarbeiten haben, die Studierende im Rahmen ihrer Aufstiegsfortbildung bearbeiten können, sprechen uns bitte an.

Fotos: FOR, Text: STE/ERT/FOR

Vom 09.03. bis 20.03. nahmen 12 Schüler und 2 Schülerinnen der Klasse SI-25A des Heinz-Nixdorf-Berufskollegs Essen am Erasmus-Schüleraustausch mit dem Lycée Louis Armand in Paris (Nogent-sur-Marne) teil. Begleitet wurde die Gruppe von Herrn Lehmann, Herrn Dixkens und Herrn Weber. Der Austausch zwischen beiden Schulen besteht bereits seit vielen Jahren und setzt auf praktisches, länderübergreifendes Lernen in der Technik.

Fokus des Erasmus-Schüleraustauschs sind internationale Teams und echte Technikprojekte. Vor Ort arbeiteten die Teilnehmenden in gemischten, länderübergreifenden Teams an mechatronischen Projekten. Im Mittelpunkt standen:

  • CAD-Design und 3D-Druck
  • Mikrocontrollerprogrammierung
  • Kommunikationstechnik

Aus den Ideen entstanden funktionsfähige Prototypen: Die Gruppen konstruierten eigene Roboterarme sowie ferngesteuerte “Marsrover”, die sich per Smartphone steuern lassen. Zudem wurde ein Kamerabild der Roboter live auf das Handy übertragen – ein praxisnaher Beleg für gelungene Systemintegration aus Mechanik, Elektronik und Software. Während der gemeinsamen Arbeit erlebten die Schülerinnen und Schüler, wie es ist, ein komplexes technisches Problem unter Zeitdruck im Team zu lösen. Sie sammelten wertvolle Erfahrungen in Projektplanung, Fehlersuche, Dokumentation und – ganz wesentlich – in der interkulturellen Kommunikation. Zum Ende des Aufenthalts präsentierten alle Teams ihre Ergebnisse erfolgreich in einer gemeinsamen Vorführung. Die funktionierenden Prototypen und die sichtbare Teamarbeit machten deutlich, wie wirkungsvoll Lernen in internationalen Projekten ist. Die Kooperation zwischen dem Lycée Louis Armand in Paris Nogent-sur-Marne und dem Heinz-Nixdorf-Berufskolleg in Essen besteht seit vielen Jahren. Sie fördert fachliche Kompetenzen, Sprachpraxis und gegenseitiges Verständnis. Das Projekt zeigt, wie Europa im Klassenzimmer und in der Werkstatt konkret zusammenwächst.

Text: WBR, Fotos: WBR

Am 23.03.2026 fand unser Informationsnachmittag für den Jahrgang 2026/27 statt. In zwei Gruppen lernten die zukünftigen Schülerinnen und Schüler ihre Klassenleitungen kennen und wurden vom Bildungsgangleiter Yannick Bosse über wesentliche Eckpunkte für das neue Schuljahr informiert, z.B. das Betriebspraktikum. Parallel dazu erhielten Eltern und Betreuerinnen und Betreuer von Simone Staudinger von der Agentur für Arbeit in Essen und vom Abteilungsleiter Thomas Schlott wichtige Informationen zum Bildungsgang, zur Ausbildung und ebenfalls zum Thema Praktikum.

Sie konnten nicht dabei sein?

Alle wichtigen Hinweise finden Sie auf unserer Homepage über diesen Link. Gerne können Sie auch einen persönlichen Termin mit uns vereinbaren: berufsfachschule@hnbk.de

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit!

Text: BOS, SCL Fotos: SCR