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Ein besonderer Meilenstein für das Heinz-Nixdorf-Berufskolleg und die FOM Hochschule für Oekonomie & Management: Mit Anika Schepers hat erstmals eine Absolventin die studienintegrierende Ausbildung Nordrhein-Westfalen (SiA-NRW) erfolgreich abgeschlossen. Im Rahmen der feierlichen Zeugnisübergabe am 6. Juli 2026 in der Philharmonie Essen erhielt sie ihren Bachelor of Science in Wirtschaftsinformatik und setzt damit ein starkes Zeichen für die Zukunft dieses innovativen Bildungsmodells.
Die studienintegrierende Ausbildung (SiA-NRW) verbindet die Vorteile einer dualen Berufsausbildung mit einem Hochschulstudium. Unter dem Motto „Vier Jahre, zwei Abschlüsse, drei Lernorte“ arbeiten Ausbildungsbetrieb, Heinz-Nixdorf-Berufskolleg und die FOM Hochschule für Oekonomie & Management eng zusammen. So erwerben die Teilnehmenden nicht nur wertvolle Praxiserfahrung im Unternehmen, sondern sammeln bereits während der Ausbildung anrechenbare Studienleistungen und können sich nach einer gemeinsamen Orientierungsphase flexibel für ihren weiteren Bildungsweg entscheiden.
Am Standort Essen richtet sich das Angebot insbesondere an leistungsstarke Auszubildende in den IT-Berufen sowie in IT-nahen kaufmännischen Ausbildungsberufen. Durch die enge Verzahnung von Berufsschule, Hochschule und Betrieb werden Studienmodule direkt in den Berufsschulunterricht integriert. Am Heinz-Nixdorf-Berufskolleg können dabei bis zu 46 ECTS-Punkte für ein späteres Studium erworben werden.
Mit ihrem erfolgreichen Bachelorabschluss in Wirtschaftsinformatik ist Anika Schepers die erste Absolventin dieses zukunftsweisenden Programms am Heinz-Nixdorf-Berufskolleg. Ihr Erfolg zeigt eindrucksvoll, welche Chancen die studienintegrierende Ausbildung motivierten Nachwuchskräften eröffnet. Gleichzeitig unterstreicht er die enge und erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen dem Heinz-Nixdorf-Berufskolleg, der FOM Hochschule und den beteiligten Ausbildungsbetrieben.
Wir gratulieren allen Absolventinnen und Absolventen herzlich zu diesem Erfolg und wünschen allen für ihren weiteren beruflichen und persönlichen Weg alles Gute.
Text: SAR, Fotos: Jacqueline Wardeski/FOM, GLE
Am 09.07.2026 nahmen alle Klassen der Berufsfachschule, der Höheren Berufsfachschule und des Beruflichen Gymnasiums am interaktiven Live-Hörspiel „VOYAGE“ teil, das vom gemeinnützigen Verein Protego e. V. durchgeführt wurde.
Das durch die Schauspielenden eindrucksvoll vorgeführte Hörspiel vermittelt zentrale demokratische Werte auf anschauliche und lebensnahe Weise. Im Mittelpunkt des Hörspiels steht eine Schulklasse auf Klassenfahrt, die unerwartet vor einer Reihe von Herausforderungen steht. Begrenzte Ressourcen müssen gerecht verteilt, gemeinsame Entscheidungen getroffen und unterschiedliche Interessen berücksichtigt werden. Gleichzeitig werden die Schülerinnen und Schüler mit Fake News, populistischen Aussagen und der Frage konfrontiert, wie demokratische Entscheidungen in einer Gemeinschaft gelingen können.
Das Besondere an „VOYAGE“: Die Schülerinnen und Schüler gestalten den Verlauf der Handlung aktiv mit. Durch ihre Entscheidungen verändert sich die Geschichte, sodass demokratische Prozesse nicht nur thematisiert, sondern unmittelbar erlebt werden.
Die Aufführung bot eine gelungene Mischung aus Humor und nachdenklichen Momenten. Es wurde viel gelacht, gleichzeitig entstanden immer wieder Phasen intensiver Aufmerksamkeit und Reflexion. Die interaktive Gestaltung regte die Schülerinnen und Schüler dazu an, eigene Standpunkte zu entwickeln, unterschiedliche Perspektiven einzunehmen und die Bedeutung demokratischer Werte für das gesellschaftliche Zusammenleben zu reflektieren.
Wir bedanken uns herzlich bei Protego e. V. für die eindrucksvolle Durchführung dieses besonderen Projekts und den wertvollen Beitrag zur Demokratiebildung an unserer Schule.
Text: SAR, Fotos: SAR
Am 16. Juli 2026 fand am Heinz-Nixdorf-Berufskolleg das diesjährige Fußballturnier statt. Bei guten Wetterbedingungen traten zahlreiche Klassen gegeneinander an und sorgten für spannende Begegnungen sowie eine hervorragende Atmosphäre auf dem Sportgelände. Viele Schülerinnen und Schüler verfolgten die Spiele vor Ort und unterstützten ihre Teams lautstark. Auch zahlreiche Lehrkräfte ließen es sich nicht nehmen, die Mannschaften anzufeuern.
Nach einer erfolgreichen Gruppenphase qualifizierten sich die Klassen HI-24A, HI-24B, HI-25B und HI-25C für das Halbfinale. Im Endspiel setzte sich die HI-24B mit einem 1:0-Sieg gegen die HI-25C durch und sicherte sich damit den Turniersieg. Das Spiel um Platz drei entschied die HI-24A im Elfmeterschießen mit 3:1 gegen die HI-25B für sich, nachdem die reguläre Spielzeit keinen Sieger hervorgebracht hatte.
Während des Turniers musste die Spielzeit aufgrund eines Rettungseinsatzes zeitweise verkürzt werden. Der Schulsanitätsdienst begleitete die gesamte Veranstaltung engagiert und gewissenhaft und sorgte dafür, dass alle Beteiligten jederzeit gut betreut waren.
Ein besonderes Highlight war das Schiedsrichterkonzept: Sämtliche Spiele wurden ausschließlich von Schülern geleitet. Sie überzeugten durch souveräne Entscheidungen, Fairness und großes Verantwortungsbewusstsein. Das Finale stand unter der Leitung von Elias Lang (HI-25B), der seine Aufgabe ebenso wie alle weiteren Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter hervorragend meisterte. Das Konzept erwies sich insgesamt als voller Erfolg.
Ein besonderer Dank gilt dem Förderkreis des Heinz-Nixdorf-Berufskollegs (FHNBK), dessen Unterstützung maßgeblich dazu beigetragen hat, das Fußballturnier in dieser Form durchführen zu können. Der FHNBK unterstützt den Schulsanitätsdienst finanzielle, stellt die Preise für die Gewinnerteams und dankte in diesem Jahr den Schiedsrichtern mit einem HNBK-Poloshirt. Ebenso danken wir allen Organisatorinnen und Organisatoren, Helferinnen und Helfern sowie allen Teilnehmenden für ihren Einsatz und ihren Beitrag zu einer rundum gelungenen Veranstaltung.
Text: KLA, SAR Fotos: WEB
In der letzten Schulwoche vor den Sommerferien fand am Heinz-Nixdorf-Berufskolleg die Projektwoche der Vollzeitbildungsgänge statt. Die Schülerinnen und Schüler konnten sich entsprechend ihrer Interessen für eines von mehreren Projekten entscheiden und arbeiteten dabei gemeinsam mit Lernenden aus unterschiedlichen Klassen und Bildungsgängen.
Die Themenvielfalt reichte von Raumfahrt und einem eigenen Raketenstart über eine gesunde Schule und Erinnerungskultur mit HoloVoices bis hin zu KI-Bilderkennung, Brandschutz, einer KI-Werkstatt, einem Planspiel zur Unternehmensgründung, einem Escape Room, Filmanalysen, der Aufnahme eines Podcasts sowie Interviews vor Ort bei Unternehmen aus der Region.
Ein ausführlicher Bericht mit Einblicken in die einzelnen Projekte und der Vorstellung der Ergebnisse folgt in Kürze.
Text: SAR, Fotos: SAR, SCR
Mit der Veranstaltung „Interface & Insights – IHK meets Business meets Berufskolleg“ lud das Heinz-Nixdorf-Berufskolleg Ausbilderinnen und Ausbilder seiner Ausbildungsbetriebe sowie Vertreterinnen und Vertreter der Industrie- und Handelskammer zu einem gemeinsamen Austausch ein. Ziel der Veranstaltung war es, aktuelle Entwicklungen in der IT-Berufsausbildung vorzustellen und den Dialog zwischen Berufskolleg, Ausbildungsbetrieben und IHK weiter zu stärken.
Im Mittelpunkt standen die vielfältigen Angebote, Konzepte und Zukunftsthemen des HNBK, mit denen die Auszubildenden auf die Anforderungen einer zunehmend digitalisierten und schnelllebigen Arbeitswelt vorbereitet werden. Zunächst begrüßten der Schulleiter Herr Gleißner und Frau Feller als Abteilungsleiterin der Berufsschule für IT-Berufe die Gäste. Den Auftakt zu den Kurzvorträgen machte Frau Martin, die aufzeigte, wie der Englischunterricht eng mit den fachlichen Inhalten der IT-Berufe verzahnt wird. Durch die Verbindung von Fachsprache und beruflichen Handlungssituationen erwerben die Auszubildenden wichtige Kompetenzen für den internationalen Arbeitsalltag.
Frau Diblik gab Einblicke in die Cisco-AG und zeigte auf, wie Auszubildende grundlegende Kenntnisse im Bereich Cyber Security erwerben können. So erhalten die Auszubildenden am HNBK bereits während ihrer Ausbildung die Möglichkeit wichtige Kompetenzen für den Berufsalltag zu erlernen.
Praxisnah wurde es auch bei Herrn Fehlen, der die IoT-AG (Internet of Things) präsentierte. Anhand eines Smart-Home-Projekts zeigte er, wie moderne Technologien und Programmierung miteinander verbunden werden und wie Auszubildende ihr Wissen in realitätsnahen Projekten anwenden können.
Stellvertretend für das multiprofessionelle Team stelle Frau Tziampaziaki das Sprachförderkonzept des HNBK vor. Insbesondere Auszubildende, die Deutsch als Fremdsprache erlernt haben, erhalten gezielte Unterstützung, um ihre sprachlichen Kompetenzen weiterzuentwickeln und den fachlichen Anforderungen der Ausbildung erfolgreich gerecht zu werden.
Des Weiteren ergänzte Frau Feller das Programm mit Informationen zur Zertifizierung Certified Tester Foundation Level. Das HNBK bietet Auszubildenden die Möglichkeit, diese international anerkannte Qualifikation im Bereich Softwaretest zu erwerben. Die Zertifizierung vermittelt grundlegende Kenntnisse des Softwaretestens und stellt für viele Auszubildende eine wertvolle Zusatzqualifikation mit hoher Relevanz für den späteren Berufsweg dar.
Ein weiteres Zukunftsmodell präsentierte Herr Gleißner mit der studienintegrierenden Ausbildung (SiA-NRW). Das innovative Bildungsangebot verbindet Berufsausbildung und Hochschulstudium und eröffnet leistungsstarken Auszubildenden zusätzliche Perspektiven. Besonders erfreulich: Der erste Jahrgang hat inzwischen erfolgreich den Bachelorabschluss an der Fachhochschule für Ökonomie und Management (FOM) erreicht.
Auch die berufliche Weiterbildung nach der Ausbildung war Thema der Veranstaltung. Abteilungsleiter der Berufsschule für Elektrotechnik Herr Schulz stellte die Fachschule für Technik am HNBK vor. Absolventinnen und Absolventen einer Berufsausbildung im IT-Bereich haben hier die Möglichkeit, sich berufsbegleitend zum staatlich geprüften Techniker/in (Bachelor Professional in Technik) weiterzuqualifizieren. Dieser Abschluss wird im DQR (Deutscher Qualifikationsrahmen) in die sechste Stufe neben den Abschlüssen Bachelor und Meister eingeordnet.
Die Bedeutung einer ganzheitlichen Begleitung der Auszubildenden verdeutlichte Herr Puder. Er stellte die Schulsozialarbeit als wichtigen Partner vor, der Schülerinnen und Schüler während ihrer Ausbildung unterstützt, berät und bei persönlichen sowie schulischen Herausforderungen begleitet.
Abschließend informierte Frau Dr. Kriegel, stellvertretende Abteilungsleiterin der Berufsschule für IT-Berufe, über die Möglichkeit der digitalen Fehlzeitenabfrage für Ausbilderinnen und Ausbilder. Das Angebot soll zukünftig Transparenz über Stundenpläne, Vertretungsunterricht sowie die Teilnahme an Arbeitsgemeinschaften außerhalb der regulären Unterrichtszeit schaffen.
Neben den Fachvorträgen bot die Veranstaltung viel Raum für den persönlichen Austausch zwischen Ausbilderinnen und Ausbildern, Lehrkräften sowie den Vertreterinnen und Vertretern der IHK. In angeregten Gesprächen wurden aktuelle Herausforderungen der IT-Berufsausbildung ebenso diskutiert wie neue Ideen für eine noch engere Zusammenarbeit. Die konstruktiven Diskussionen lieferten zahlreiche Impulse, die in einem gemeinsamen Themenspeicher festgehalten wurden. Dieser bildet eine wertvolle Grundlage für die Weiterentwicklung des Formats und die Planung künftiger Veranstaltungen. Die positive Resonanz aller Beteiligten machte deutlich, wie wichtig der regelmäßige Austausch zwischen Berufskolleg, Ausbildungsbetrieben und IHK ist. Daher verständigten sich die Anwesenden darauf, eine Veranstaltung des gleichen Formats erneut stattfinden zu lassen.
Den Abschluss des Tages bildete die feierliche Übergabe der Berufsschulzeugnisse an die Absolventinnen und Absolventen der IT-Berufe. Gemeinsam mit ihren Ausbilderinnen und Ausbildern, Lehrkräften sowie den Vertreterinnen und Vertretern der IHK wurden die erfolgreichen Ausbildungsabschlüsse in einem würdigen Rahmen gefeiert. Beim anschließenden gemeinsamen Ausklang bot sich die Gelegenheit, die Gespräche der Veranstaltung in entspannter Atmosphäre fortzusetzen, Erfahrungen auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen. So fand ein Tag voller Impulse, Begegnungen und gemeinsamer Perspektiven einen gelungenen Abschluss.
Text: SAR, Fotos: SAR
Zum Ende des Schuljahres 2025/26 verabschiedeten Lehrkräfte und Schulleitung des HNBK zwei langjährige erfolgreiche und kompetente Kollegen.
Nach mehr als 20 Jahren am Heinz-Nixdorf-Berufskolleg der Stadt Essen verabschieden wir unseren Kollegen Christopher Ernestus in den wohlverdienten Ruhestand.
Sein beruflicher Werdegang führte ihn zunächst nicht in die Schule, sondern für über 16 Jahre in die Industrie und die Informationstechnik. Nach dem Studium der Elektrotechnik mit Schwerpunkt Automatisierungstechnik an der Bergischen Universität Wuppertal war er unter anderem bei Mannesmann DEMAG Hüttentechnik, der GfD – dem IT-Dienstleister der OBI-Gruppe –, der IBM-Tochter DVO sowie bei Wiesemann & Theis tätig. Dort sammelte er umfangreiche Erfahrungen in den Bereichen Automatisierungstechnik, Netzwerktechnik, IT-Infrastruktur, Softwareentwicklung und der medialen Darstellung technischer Zusammenhänge.
Im Jahr 2004 entschied sich Christopher Ernestus für den Lehrerberuf und begann als Seiteneinsteiger seine Ausbildung am Heinz-Nixdorf-Berufskolleg. Nach erfolgreichem Abschluss unterrichtete er über viele Jahre in der Fachschule für Technik das Fach Automatisierte Anlagen sowie in der Höheren Berufsfachschule die Fächer Datenbanken und Betriebssysteme und Netzwerke. Seine langjährige Berufserfahrung aus der Wirtschaft bereicherte den Unterricht und ermöglichte den Schülerinnen und Schülern einen praxisnahen Einblick in die Anforderungen der modernen Arbeitswelt.
Neben seiner Unterrichtstätigkeit engagierte sich Christopher Ernestus in vielfältiger Weise für die Weiterentwicklung unserer Schule. Von 2011 bis 2022 war er Vorsitzender der Bildungsgangkonferenz der Höheren Berufsfachschule und Fachoberschule. Darüber hinaus arbeitete er in zahlreichen Arbeitsgruppen mit, unter anderem in der „Zukunftswerkstatt der Höheren Berufsfachschule“.
Als im Jahr 2017 die Schulhomepage auf eine neue Grundlage gestellt werden sollte, ging er gerne auf das Angebot ein, diese mitzugestalten und redaktionell zu betreuen. Er tat dies bis zuletzt mit großem Engagement und technischem Know-how. Viele aktuelle Informationen, Berichte und Weiterentwicklungen unseres Internetauftritts tragen seine Handschrift.
Für sein Engagement wurde Christopher Ernestus 2019 in die Entgeltgruppe E14 (entspricht Oberstudienrat) befördert – eine Anerkennung seiner fachlichen Kompetenz und seines langjährigen Einsatzes.
Außerhalb der Schule widmet er sich mit großer Leidenschaft der historischen Forschung. Als Autor und Mitautor mehrerer Veröffentlichungen beschäftigte er sich unter anderem mit der Stadt- und Familiengeschichte Marburgs. Dieses Interesse wird ihn auch im Ruhestand begleiten: Er möchte seine Arbeit im Bereich der Familien- und Ortsgeschichte intensivieren, seine Mitarbeit im gemeinnützigen Verein für Computergenealogie ausbauen, frei zugängliche genealogische Datenbanken weiterentwickeln und historische Quellen digital erschließen, wodurch er sein IT-knowhow weiter einbringen kann. Außerdem plant er, an seiner Stadtteilgeschichte von Köln-Höhenhaus weiterzuarbeiten.
Natürlich soll auch das Reisen nicht zu kurz kommen. Gemeinsam mit seiner Frau freut er sich auf neue Ziele – die erste Reise nach dem Eintritt in den Ruhestand führt die beiden nach Istanbul.
Lieber Christopher, wir danken Dir herzlich für Deinen langjährigen Einsatz, Deine fachliche Kompetenz und Dein Engagement für unsere Schülerinnen und Schüler sowie für die gesamte Schulgemeinschaft. Für den neuen Lebensabschnitt wünschen wir Dir Gesundheit, viele spannende Projekte, interessante Reisen und vor allem viel Freude bei allem, was Du Dir vorgenommen hast.
Oder, wie Du selbst es treffend formuliert hast:
„Mir wird bestimmt nicht langweilig werden.“
Für Deinen Ruhestand wünschen wir Dir alles Gute.
Mit dem Ende des Schuljahres verabschieden wir unseren Kollegen Klaus Kaiser nach mehr als drei Jahrzehnten engagierter Tätigkeit am Heinz-Nixdorf-Berufskolleg der Stadt Essen in den Ruhestand.
Klaus Kaiser wurde 1959 in Gelsenkirchen-Buer geboren und wuchs in Gladbeck auf. Nach dem Abitur am Heisenberg-Gymnasium absolvierte er zunächst seinen Wehrdienst als Richtfunker und Kraftfahrer in Coesfeld. Anschließend studierte er Elektrotechnik und Physik an der RWTH Aachen und legte damit den Grundstein für seine spätere Laufbahn als Lehrer im gewerblich-technischen Bereich.
Seinen Vorbereitungsdienst absolvierte er am Studienseminar Wuppertal für Elektrotechnik. Nach einer kurzen Tätigkeit als Lehrkraft im Angestelltenverhältnis wurde er zum Studienrat ernannt. Die Verbeamtung auf Lebenszeit folgte. 1999 wurde er zum Oberstudienrat befördert.
Während seiner gesamten Dienstzeit engagierte sich Klaus Kaiser weit über den Unterricht hinaus. Bereits 1998 qualifizierte er sich als EIB-Dozent und erweiterte damit das schulische Angebot im Bereich der Gebäudeautomation. Von 2005 bis 2006 absolvierte er zudem die Qualifizierung zum Moderator für Unterrichtsentwicklung im Berufskolleg und unterstützte anschließend rund sechs Jahre lang Kolleginnen und Kollegen bei der Weiterentwicklung von Unterricht und Schulentwicklung.
Auch außerhalb der Schule brachte er seine fachliche Kompetenz ein: Viele Jahre wirkte er als Mitglied in Prüfungsausschüssen der Handwerkskammer sowie der Industrie- und Handelskammer mit und leistete damit einen wichtigen Beitrag zur Qualität der beruflichen Bildung. Darüber hinaus engagierte er sich rund zehn Jahre als Geschäftsführer des Förderkreises des Heinz-Nixdorf-Berufskollegs und unterstützte zahlreiche schulische Projekte.
Eine besondere Verantwortung übernahm Klaus Kaiser als Abteilungsleiter der Berufsschule Elektrotechnik. Dieses Amt führte er vom 1. November 2013 bis zum 31. Januar 2026 mit großem Engagement, hoher Fachkompetenz und einem offenen Ohr für Schülerinnen und Schüler sowie Kolleginnen und Kollegen. In dieser Zeit prägte er die Entwicklung des Bildungsgangs maßgeblich und setzte sich kontinuierlich für eine zukunftsorientierte berufliche Ausbildung ein.
Mit Beginn seines Ruhestands eröffnet sich für Klaus Kaiser nun ein neuer Lebensabschnitt. Einen besonderen Höhepunkt durfte er bereits erleben: Seit der Geburt seines Enkelsohns Henri 2026 ist er stolzer Großvater. Es ist zu wünschen, dass nun mehr Zeit für die Familie und viele gemeinsame Erlebnisse bleibt.
Lieber Klaus, mit Deinem langjährigen Einsatz, Deiner fachlichen Kompetenz und Deinem großen Engagement hast Du das Heinz-Nixdorf-Berufskolleg nachhaltig mitgestaltet. Viele Generationen von Auszubildenden sowie zahlreiche Kolleginnen und Kollegen haben von Deinem Wissen, Deiner Erfahrung und Deiner Verlässlichkeit profitiert.
Wir danken Dir herzlich für Deinen jahrzehntelangen Einsatz und wünschen Dir für den neuen Lebensabschnitt Gesundheit, viele schöne Momente mit Deiner Familie – insbesondere mit Deinem Enkel Henri – sowie Zeit für all die Dinge, die im aktiven Berufsleben oftmals zu kurz gekommen sind.
Für Deinen Ruhestand wünschen wir Dir alles Gute und viele erfüllende Jahre.
Dr. Markus Steffens fasste den Werdegang von Christopher Ernestus und Klaus Kaiser in einer spannenden und unterhaltsamen Präsentation zusammen. Der Leiter des HNBK, Jörg Gleißner, bedankte sich zudem in einer sehr persönlichen Rede für die geleistete Arbeit der beiden Kollegen. Sowohl der Schulleiter als auch der Lehrerrat, im Namen des gesamten Kollegiums, überreichten den beiden Abschiedsgeschenke. In kurzen Ansprachen bedankten sich Christopher Ernestus und Klaus Kaiser nicht nur für die Geschenke, sondern für die gute und freundschaftliche Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen in all den Jahren.
Das Kollegium wird beide gern in Erinnerung behalten und freut sich, sie bei verschiedenen Anlässen bei hoffentlich guter Gesundheit und persönlicher Zufriedenheit wiederzutreffen.
Text: FOR, Fotos: FOR, SAR
Ausgabe eines Abschlusszeugnisses durch den Leiter der Fachschule für Technik am HNBK, Dr. Markus Steffens
Die Fachschule für Technik am HNBK feierte am 11. Juli 2026 die erfolgreichen Abschlüsse ihrer Studierenden.
Insgesamt 45 Studierende, davon 2 weibliche und 43 männliche, erreichten den Abschluss als Staatlich geprüfte Techniker(in) bzw. Bachelor Professional in Technik. Hiervon gehören 27 Absolventinnen und Absolventen der Fachrichtung Elektrotechnik (in Vollzeit- und Teilzeitform) an, 18 Absolventinnen und Absolventen der Fachrichtung Automatisierungstechnik/Digitale Produktionstechnik. Für die relativ neue Fachrichtung Automatisierungstechnik/Digitale Produktionstechnik am HNBK war es nunmehr der dritte Abschlussjahrgang.
In beiden Fachrichtungen haben alle Absolventinnen direkt bestanden. Es waren keine mündliche Ergänzungsprüfungen notwendig.
X Studierende nutzten die Möglichkeit, die Fachhochschulreife in Verbindung mit dem jeweils erfolgreichen Fachschulexamen zu erwerben.
X Absolventinnen und Absolventen werden ab August eine Weiterbildung als Technische Betriebswirtin (DQR 7/Master Professional) beginnen, davon 8 am Berufskolleg Mitte.
Nach der Ansprache des Abteilungsleiters der Fachschule, Dr. Markus Steffens, und der Übergabe der Abschlusszeugnisse klang die kleine Feier auf dem Schulhof mit gegrillten Würstchen und kühlen Getränken sowie Gelegenheit zu Gesprächen aus.
Wir gratulieren herzlich zu den bestandenen Prüfungen und wünschen unseren Absolventinnen und Abolventen alles Gute für die berufliche und private Zukunft!
Text: STE, FOR Fotos: FOR, SAR
Vom 22. bis 26. Juni 2026 unternahmen die Schülerinnen und Schüler der Mittelstufe der Höheren Berufsfachschule für Informatik des HNBK eine gemeinsame Klassenfahrt nach Prag. Begleitet wurden sie von ihren Klassenlehrern Herrn Klapperich und Herrn Miglietta. Die abwechslungsreiche Woche verband technische Innovationen, historische Bildung und gesellschaftliche Fragestellungen zu einem besonderen Lernerlebnis.
Bereits am Montagmorgen startete die Reise um 8 Uhr mit dem Bus. Für gute Stimmung auf der langen Fahrt sorgte Busfahrerin Tatjana, die mit ihrer humorvollen Art die Gruppe bestens unterhielt. Nach der Ankunft in Prag am frühen Abend wurden die Teilnehmenden von Cordula Benfarji und ihrem Team herzlich begrüßt und erhielten wichtige organisatorische Informationen für die kommenden Tage. Nach dem gemeinsamen Abendessen folgte eine erste Erkundung der tschechischen Hauptstadt. Während einer Stadtführung lernten die Schülerinnen und Schüler unter anderem den Wenzelsplatz sowie die berühmte Prager Rathausuhr kennen.
Der zweite Tag stand ganz im Zeichen von Technik und Innovation. In verschiedenen Workshops erhielten die Schülerinnen und Schüler spannende Einblicke in aktuelle technologische Entwicklungen. Besuche beim 3D-Drucker-Hersteller Prusa, beim Automobilhersteller Škoda sowie im Technikmuseum ermöglichten es, moderne Fertigungstechnologien und technische Innovationen aus nächster Nähe kennenzulernen.
Ein besonders bewegender Programmpunkt erwartete die Gruppe am Mittwoch mit dem Besuch des ehemaligen Ghettos Theresienstadt. Im Museum und im ehemaligen Krematorium setzten sich die Schülerinnen und Schüler intensiv mit den Verbrechen des Nationalsozialismus auseinander. Die Auseinandersetzung mit den Schicksalen der Opfer sowie die Tatsache, dass Theresienstadt heute wieder eine bewohnte Stadt ist, hinterließen einen nachhaltigen Eindruck. Die nachdenkliche und melancholische Stimmung dieses Tages machte deutlich, wie wichtig historisches Lernen für das Verständnis von Demokratie, Menschenrechten und dem entschlossenen Eintreten gegen Antisemitismus und jede Form von Diskriminierung ist.
Am Donnerstag standen weitere Workshops auf dem Programm. Unter anderem beschäftigten sich die Teilnehmenden mit dem Thema soziale Ungleichheit und reflektierten gemeinsam die Erfahrungen der vergangenen Tage. Dabei wurde deutlich, wie vielfältig die Klassenfahrt neue Perspektiven eröffnet und fachliche Inhalte mit gesellschaftlicher Verantwortung verknüpft hat. Den gelungenen Abschluss bildete ein gemeinsames Abendessen während einer Schifffahrt auf der Moldau. Anschließend ließ die Gruppe den Abend gesellig in einem Irish Pub ausklingen, wo gemeinsam das Deutschland-Spiel im Rahmen der Fußball-WM verfolgt wurde.
Am Freitag trat die Reisegruppe schließlich die Heimfahrt an. Im Gepäck hatten die Schülerinnen und Schüler nicht nur viele schöne Erinnerungen an die gemeinsame Zeit in Prag, sondern auch zahlreiche neue Eindrücke aus den Bereichen Technik, Geschichte und Gesellschaft.
Text: SAR, Fotos: MIG
Im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung im Gymnasium Essen-Werden wurden am 30. Juni 2026 gleich zwei Auszeichnungen verliehen: Neben den Preisträgerinnen und Preisträgern des GFOS Innovationsawards wurden auch die diesjährigen Träger des Heinz-Nixdorf-Preises geehrt.
Alle drei Heinz-Nixdorf-Preise gingen an Auszubildende des HNBK. Mit der Auszeichnung werden jährlich die besten Absolventinnen und Absolventen der IT-Berufe im Kammerbezirk Essen für ihre herausragenden schulischen und beruflichen Leistungen geehrt. Den ersten Platz belegte Christian Petzold, Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung. Den zweiten Platz erreichte Nic Frost, ebenfalls Fachinformatiker mit der Fachrichtung Anwendungsentwicklung. Über den dritten Platz durfte sich Lukas Ingenleuf, IT-System Elektroniker, freuen.
Des Weiteren wurden die Gewinnerteams des diesjährigen GFOS Innovationsawards ausgezeichnet. Bereits zum 15. Mal hatte die GFOS mbH Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II eingeladen, ihr Können in einem anspruchsvollen Softwareentwicklungsprojekt unter Beweis zu stellen. Aufgabe war die Entwicklung eines modernen, responsiven Ideenboards auf Basis von Java und JavaScript. Die Anwendung sollte die Erfassung, Bewertung und Strukturierung von Ideen ermöglichen sowie Funktionen für Projekte, Umfragen und Statistiken bereitstellen. Die Jury hob insbesondere die hohe technische Qualität, Kreativität und Teamarbeit der eingereichten Projekte hervor.
Den ersten Platz belegte das Helmholtz-Gymnasium, gefolgt vom Gymnasium Essen Nord-Ost. Der dritte Platz ging an das Gymnasium Essen-Werden. Die drei Siegerteams wurden mit Preisgeldern in Höhe von 3.000 Euro, 1.500 Euro und 750 Euro ausgezeichnet. Der GFOS Innovationsaward setzt mit attraktiven Preisgeldern ein starkes Zeichen für die Förderung von Spitzenideen, Kreativität und Innovationsgeist im IT-Nachwuchs.
Die gemeinsame Preisverleihung machte einmal mehr deutlich, welche Bedeutung die Förderung junger IT-Talente in der Region besitzt. Während der GFOS Innovationsaward innovative Softwareprojekte von Schülerinnen und Schülern würdigt, zeichnet der Heinz-Nixdorf-Preis herausragende Leistungen in der dualen IT-Ausbildung aus. Beide Auszeichnungen stärken den IT-Nachwuchs in Essen und fördern Talente sowohl an allgemeinbildenden als auch an berufsbildenden Schulen.
Text: SAR Fotos: Tim Stender/FOM
Das HNBK-Lehrkräfte Team nahm wieder mit großer Begeisterung am 16. E.ON-Firmenlauf teil, bei dem ca. 16.000 Teilnehmer an den Start gingen. Mit 14 motivierten Läuferinnen und Läufern war das HNBK stark vertreten und erzielte zum Teil beeindruckende Ergebnisse.
Bei sonnigem Wetter starteten die Kolleginnen und Kollegen um 18.45 Uhr auf der Höhe der Essener Philharmonie in Richtung Grugapark. Entlang der 4,6 km langen neu gestalteten Strecke und natürlich im Ziel wurde lautstark angefeuert.
Alle Teilnehmer genossen das gemeinsame Erlebnis. Das Teamevent stärkte den Zusammenhalt und alle freuen sich schon auf das nächste Mal, bei dem das HNBK-Team erneut seine Stärke und Begeisterung zeigen wird!
Text: WEB, FOR Fotos: TAU, FOR