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„Stärker mit Games“: Ferienworkshops zur Spieleentwicklung


Video Workshop Stärker mit Games

Video mit Eindrücken aus dem Workshop

Im Rahmen des Projekts „Stärker mit Games“ fanden in den Sommerferien drei fünftägige Workshops am Heinz-Nixdorf-Berufskolleg statt. Jugendliche im Alter von 13 bis 17 Jahren erhielten dabei die Möglichkeit, eigene Computerspiele zu entwickeln. In den Workshops lernten die Teilnehmenden verschiedene Bereiche der Spieleentwicklung kennen. Dazu gehörten unter anderem Storytelling und World Building, Character Design und Sound Design sowie die Programmierung und technische Umsetzung der Spiele. Je nach eingesetztem Programm lagen die Schwerpunkte dabei auf der kreativen Gestaltung oder der Entwicklung von Programmierkenntnissen.

In Teams entstanden vielfältige Spielideen, die im Laufe der Workshopwoche Schritt für Schritt umgesetzt wurden. Den Abschluss bildete jeweils eine Präsentation, bei der die Jugendlichen ihre Ergebnisse vorstellten und die entwickelten Spiele ausprobiert werden konnten. Neben praktischen Einblicken in die Produktion von Computerspielen erhielten die Teilnehmenden auch Informationen über schulische und berufliche Perspektiven im Bereich Games und Medien. Dabei standen kreatives, team- und projektorientiertes Arbeiten sowie das gemeinsame Entwickeln eigener Ideen im Mittelpunkt.

Durchgeführt wurden die Workshops von MedienMonster e. V. und erfahrenen Medienpädagoginnen und Medienpädagogen. Das Heinz-Nixdorf-Berufskolleg stellte für die drei Workshopwochen seine Räumlichkeiten zur Verfügung. Die Teilnahme an „Stärker mit Games“ war kostenfrei und setzte keine Vorkenntnisse voraus.

Text: SAR, Video: Martin Kels

Foto des traditionellen Hütewurfs

Der traditionelle Hütewurf symbolisierte den erfolgreichen Abschluss des Studiums und sorgte für einen unvergesslichen Moment in der Philharmonie Essen. (Jacqueline Wardeski/FOM)

Ein besonderer Meilenstein für das Heinz-Nixdorf-Berufskolleg und die FOM Hochschule für Oekonomie & Management: Mit Anika Schepers hat erstmals eine Absolventin die studienintegrierende Ausbildung Nordrhein-Westfalen (SiA-NRW) erfolgreich abgeschlossen. Im Rahmen der feierlichen Zeugnisübergabe am 6. Juli 2026 in der Philharmonie Essen erhielt sie ihren Bachelor of Science in Wirtschaftsinformatik und setzt damit ein starkes Zeichen für die Zukunft dieses innovativen Bildungsmodells.

Die studienintegrierende Ausbildung (SiA-NRW) verbindet die Vorteile einer dualen Berufsausbildung mit einem Hochschulstudium. Unter dem Motto „Vier Jahre, zwei Abschlüsse, drei Lernorte“ arbeiten Ausbildungsbetrieb, Heinz-Nixdorf-Berufskolleg und die FOM Hochschule für Oekonomie & Management eng zusammen. So erwerben die Teilnehmenden nicht nur wertvolle Praxiserfahrung im Unternehmen, sondern sammeln bereits während der Ausbildung anrechenbare Studienleistungen und können sich nach einer gemeinsamen Orientierungsphase flexibel für ihren weiteren Bildungsweg entscheiden.

Am Standort Essen richtet sich das Angebot insbesondere an leistungsstarke Auszubildende in den IT-Berufen sowie in IT-nahen kaufmännischen Ausbildungsberufen. Durch die enge Verzahnung von Berufsschule, Hochschule und Betrieb werden Studienmodule direkt in den Berufsschulunterricht integriert. Am Heinz-Nixdorf-Berufskolleg können dabei bis zu 46 ECTS-Punkte für ein späteres Studium erworben werden.

Mit ihrem erfolgreichen Bachelorabschluss in Wirtschaftsinformatik ist Anika Schepers die erste Absolventin dieses zukunftsweisenden Programms am Heinz-Nixdorf-Berufskolleg. Ihr Erfolg zeigt eindrucksvoll, welche Chancen die studienintegrierende Ausbildung motivierten Nachwuchskräften eröffnet. Gleichzeitig unterstreicht er die enge und erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen dem Heinz-Nixdorf-Berufskolleg, der FOM Hochschule und den beteiligten Ausbildungsbetrieben.

Wir gratulieren allen Absolventinnen und Absolventen herzlich zu diesem Erfolg und wünschen allen für ihren weiteren beruflichen und persönlichen Weg alles Gute.

Text: SAR, Fotos: Jacqueline Wardeski/FOM, GLE

Foto der Absolventen und Absolventinnen der Studiengänge Informatik und Wirtschaftsinformatik

Die erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen der Studiengänge Informatik und Wirtschaftsinformatik bei der Graduierungsfeier.

Foto von der Darbietung des Live-Hörspiels

Mit viel Ausdruck und Humor gestalten die Schauspielenden das interaktive Live-Hörspiel.

Am 09.07.2026 nahmen alle Klassen der Berufsfachschule, der Höheren Berufsfachschule und des Beruflichen Gymnasiums am interaktiven Live-Hörspiel „VOYAGE“ teil, das vom gemeinnützigen Verein Protego e. V. durchgeführt wurde.

Das durch die Schauspielenden eindrucksvoll vorgeführte Hörspiel vermittelt zentrale demokratische Werte auf anschauliche und lebensnahe Weise. Im Mittelpunkt des Hörspiels steht eine Schulklasse auf Klassenfahrt, die unerwartet vor einer Reihe von Herausforderungen steht. Begrenzte Ressourcen müssen gerecht verteilt, gemeinsame Entscheidungen getroffen und unterschiedliche Interessen berücksichtigt werden. Gleichzeitig werden die Schülerinnen und Schüler mit Fake News, populistischen Aussagen und der Frage konfrontiert, wie demokratische Entscheidungen in einer Gemeinschaft gelingen können.

Das Besondere an „VOYAGE“: Die Schülerinnen und Schüler gestalten den Verlauf der Handlung aktiv mit. Durch ihre Entscheidungen verändert sich die Geschichte, sodass demokratische Prozesse nicht nur thematisiert, sondern unmittelbar erlebt werden.

Die Aufführung bot eine gelungene Mischung aus Humor und nachdenklichen Momenten. Es wurde viel gelacht, gleichzeitig entstanden immer wieder Phasen intensiver Aufmerksamkeit und Reflexion. Die interaktive Gestaltung regte die Schülerinnen und Schüler dazu an, eigene Standpunkte zu entwickeln, unterschiedliche Perspektiven einzunehmen und die Bedeutung demokratischer Werte für das gesellschaftliche Zusammenleben zu reflektieren.

Wir bedanken uns herzlich bei Protego e. V. für die eindrucksvolle Durchführung dieses besonderen Projekts und den wertvollen Beitrag zur Demokratiebildung an unserer Schule.

Text: SAR, Fotos: SAR

Foto während des Live-Hörspiels

Während der Aufführung wurde viel gelacht aber auch gestaunt.

Foto Abstimmung

Die Schülerinnen und Schüler gestalten den Verlauf der Handlung durch ihre Abstimmung.

Foto des Pokals für das Gewinnerteam des Fußballturniers

Der Siegerpokal wartete bereits auf seinen neuen Besitzer.

Am 16. Juli 2026 fand am Heinz-Nixdorf-Berufskolleg das diesjährige Fußballturnier statt. Bei guten Wetterbedingungen traten zahlreiche Klassen gegeneinander an und sorgten für spannende Begegnungen sowie eine hervorragende Atmosphäre auf dem Sportgelände. Viele Schülerinnen und Schüler verfolgten die Spiele vor Ort und unterstützten ihre Teams lautstark. Auch zahlreiche Lehrkräfte ließen es sich nicht nehmen, die Mannschaften anzufeuern.

Nach einer erfolgreichen Gruppenphase qualifizierten sich die Klassen HI-24A, HI-24B, HI-25B und HI-25C für das Halbfinale. Im Endspiel setzte sich die HI-24B mit einem 1:0-Sieg gegen die HI-25C durch und sicherte sich damit den Turniersieg. Das Spiel um Platz drei entschied die HI-24A im Elfmeterschießen mit 3:1 gegen die HI-25B für sich, nachdem die reguläre Spielzeit keinen Sieger hervorgebracht hatte.

Foto des Pokals für das Gewinnerteam des Fußballturniers

Die Klassen HI-24B, HI-24A und HI-25B freuen sich über ihre Platzierungen.

Während des Turniers musste die Spielzeit aufgrund eines Rettungseinsatzes zeitweise verkürzt werden. Der Schulsanitätsdienst begleitete die gesamte Veranstaltung engagiert und gewissenhaft und sorgte dafür, dass alle Beteiligten jederzeit gut betreut waren.

Ein besonderes Highlight war das Schiedsrichterkonzept: Sämtliche Spiele wurden ausschließlich von Schülern geleitet. Sie überzeugten durch souveräne Entscheidungen, Fairness und großes Verantwortungsbewusstsein. Das Finale stand unter der Leitung von Elias Lang (HI-25B), der seine Aufgabe ebenso wie alle weiteren Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter hervorragend meisterte. Das Konzept erwies sich insgesamt als voller Erfolg.

Ein besonderer Dank gilt dem Förderkreis des Heinz-Nixdorf-Berufskollegs (FHNBK), dessen Unterstützung maßgeblich dazu beigetragen hat, das Fußballturnier in dieser Form durchführen zu können. Der FHNBK unterstützt den Schulsanitätsdienst finanzielle, stellt die Preise für die Gewinnerteams und dankte in diesem Jahr den Schiedsrichtern mit einem HNBK-Poloshirt. Ebenso danken wir allen Organisatorinnen und Organisatoren, Helferinnen und Helfern sowie allen Teilnehmenden für ihren Einsatz und ihren Beitrag zu einer rundum gelungenen Veranstaltung.

Text: KLA, SAR Fotos: WEB

Foto von den Schiedsrichtern

Alle Partien wurden von Schülern des HNBK geleitet. Das Schiedsrichterteam überzeugte mit Fairness und Einsatz.

Foto des Schulsanitätsdienstes

Der Schulsanitätsdienst begleitete das Fußballturnier engagiert und professionell.

Foto während des Spiels

Umkämpfte Duelle und starke Leistungen machten das Turnier zu einem besonderen Erlebnis.

Foto während des Spiels

Fußball, Teamgeist und Fairplay standen im Mittelpunkt des Turniertages.

Foto während des Spiels

Mit großem Einsatz kämpften die Teams um jeden Ball.

Foto der anwesenden Lehrkräfte

Die Lehrkräfte sorgten mit ihrem Applaus für zusätzliche Motivation.

Foto der betreuenden Sportlehrkräfte

Die Organisatoren des Fußballturniers (von links): Herr J. Weber, Herr Klapperich und Herr Bosse.

Gruppenfoto aller Mitspielerinnen und Mitspieler

Gruppenfoto aller Teilnehmenden des Fußballturniers 2026 am HNBK.

Foto von einer Podcastaufnahme

Podcast-Aufnahme: Teamarbeit vor dem Mikrofon.

In der letzten Schulwoche vor den Sommerferien fand am Heinz-Nixdorf-Berufskolleg die Projektwoche der Vollzeitbildungsgänge statt. Die Schülerinnen und Schüler konnten sich entsprechend ihrer Interessen für eines von mehreren Projekten entscheiden und arbeiteten dabei gemeinsam mit Lernenden aus unterschiedlichen Klassen und Bildungsgängen.

Die Themenvielfalt reichte von Raumfahrt und einem eigenen Raketenstart über eine gesunde Schule und Erinnerungskultur mit HoloVoices bis hin zu KI-Bilderkennung, Brandschutz, einer KI-Werkstatt, einem Planspiel zur Unternehmensgründung, einem Escape Room, Filmanalysen, der Aufnahme eines Podcasts sowie Interviews vor Ort bei Unternehmen aus der Region.

Ein ausführlicher Bericht mit Einblicken in die einzelnen Projekte und der Vorstellung der Ergebnisse folgt in Kürze.

Text: SAR, Fotos: SAR, SCR

Foto Schnittprogramm

Mit professioneller Software bearbeiteten die Projektteilnehmer ihre Podcast-Aufnahmen.

Foto KI Werkstatt

Die KI-Werkstatt bot Raum, um Anwendungen der Künstlichen Intelligenz zu erproben.

Foto Projekt KI Bilderkennung

Die Projektgruppe testete die Erkennung von Handgesten mit Künstlicher Intelligenz.

Foto Projekt KI Bilderkennung

Die Funktionsweise einer KI-Bilderkennung wurde anhand der Prozessschritte Feature Learning und Classification erklärt.

Foto Escape Room Erste Hilfe

Der Escape Room vermittelte auf spielerische Weise die Grundlagen der Ersten Hilfe.

Foto von einem selbsterstellen KI Chat mit Nikola Tesla

Mithilfe recherchierter Quellen entstand ein KI-Chat, der Gespräche mit der historischen Persönlichkeiten simuliert.

Foto von der Projektgruppe gesunde Schule

Das Projekt „Gesunde Schule“ setzte sich mit Gesundheit und Wohlbefinden im Schulalltag auseinander.

Video Raketenstart

Theorie und Praxis vereint: Im Projekt Raumfahrt wurde ein Raketenstart selbst durchgeführt.

Foto von der Veranstaltung

Persönlicher Austausch und Interaktivität waren zentrale Elemente der Veranstaltung.

Mit der Veranstaltung „Interface & Insights – IHK meets Business meets Berufskolleg“ lud das Heinz-Nixdorf-Berufskolleg Ausbilderinnen und Ausbilder seiner Ausbildungsbetriebe sowie Vertreterinnen und Vertreter der Industrie- und Handelskammer zu einem gemeinsamen Austausch ein. Ziel der Veranstaltung war es, aktuelle Entwicklungen in der IT-Berufsausbildung vorzustellen und den Dialog zwischen Berufskolleg, Ausbildungsbetrieben und IHK weiter zu stärken.

Im Mittelpunkt standen die vielfältigen Angebote, Konzepte und Zukunftsthemen des HNBK, mit denen die Auszubildenden auf die Anforderungen einer zunehmend digitalisierten und schnelllebigen Arbeitswelt vorbereitet werden. Zunächst begrüßten der Schulleiter Herr Gleißner und Frau Feller als Abteilungsleiterin der Berufsschule für IT-Berufe die Gäste. Den Auftakt zu den Kurzvorträgen machte Frau Martin, die aufzeigte, wie der Englischunterricht eng mit den fachlichen Inhalten der IT-Berufe verzahnt wird. Durch die Verbindung von Fachsprache und beruflichen Handlungssituationen erwerben die Auszubildenden wichtige Kompetenzen für den internationalen Arbeitsalltag.

Frau Diblik gab Einblicke in die Cisco-AG und zeigte auf, wie Auszubildende grundlegende Kenntnisse im Bereich Cyber Security erwerben können. So erhalten die Auszubildenden am HNBK bereits während ihrer Ausbildung die Möglichkeit wichtige Kompetenzen für den Berufsalltag zu erlernen.

Foto von Frau Martin

Frau Martin zeigte auf, wie Sprach- und Fachkompetenzen gemeinsam gefördert werden.

Foto von Frau Diblik

Frau Diblik stellte die Cyber-Security-AG vor, in der Auszubildende ihre Kenntnisse der IT-Sicherheit praxisnah vertiefen können.

Praxisnah wurde es auch bei Herrn Fehlen, der die IoT-AG (Internet of Things) präsentierte. Anhand eines Smart-Home-Projekts zeigte er, wie moderne Technologien und Programmierung miteinander verbunden werden und wie Auszubildende ihr Wissen in realitätsnahen Projekten anwenden können.

Stellvertretend für das multiprofessionelle Team stelle Frau Tziampaziaki das Sprachförderkonzept des HNBK vor. Insbesondere Auszubildende, die Deutsch als Fremdsprache erlernt haben, erhalten gezielte Unterstützung, um ihre sprachlichen Kompetenzen weiterzuentwickeln und den fachlichen Anforderungen der Ausbildung erfolgreich gerecht zu werden.

Des Weiteren ergänzte Frau Feller das Programm mit Informationen zur Zertifizierung Certified Tester Foundation Level. Das HNBK bietet Auszubildenden die Möglichkeit, diese international anerkannte Qualifikation im Bereich Softwaretest zu erwerben. Die Zertifizierung vermittelt grundlegende Kenntnisse des Softwaretestens und stellt für viele Auszubildende eine wertvolle Zusatzqualifikation mit hoher Relevanz für den späteren Berufsweg dar.

Ein weiteres Zukunftsmodell präsentierte Herr Gleißner mit der studienintegrierenden Ausbildung (SiA-NRW). Das innovative Bildungsangebot verbindet Berufsausbildung und Hochschulstudium und eröffnet leistungsstarken Auszubildenden zusätzliche Perspektiven. Besonders erfreulich: Der erste Jahrgang hat inzwischen erfolgreich den Bachelorabschluss an der Fachhochschule für Ökonomie und Management (FOM) erreicht.

Auch die berufliche Weiterbildung nach der Ausbildung war Thema der Veranstaltung. Abteilungsleiter der Berufsschule für Elektrotechnik Herr Schulz stellte die Fachschule für Technik am HNBK vor. Absolventinnen und Absolventen einer Berufsausbildung im IT-Bereich haben hier die Möglichkeit, sich berufsbegleitend zum staatlich geprüften Techniker/in (Bachelor Professional in Technik) weiterzuqualifizieren. Dieser Abschluss wird im DQR (Deutscher Qualifikationsrahmen) in die sechste Stufe neben den Abschlüssen Bachelor und Meister eingeordnet.

Foto Vorstellung der studienintegrierten Ausbildung in Kooperation mit der FOM

Herr Gleißner stellte die studienintegrierende Ausbildung (SiA-NRW) am HNBK in Kooperation mit der FOM Essen vor.

Foto Vorstellung der Fachschule

Herr Schulz stellte die Fachschule für Technik als attraktiven Bildungsweg nach der Ausbildung vor.

Die Bedeutung einer ganzheitlichen Begleitung der Auszubildenden verdeutlichte Herr Puder. Er stellte die Schulsozialarbeit als wichtigen Partner vor, der Schülerinnen und Schüler während ihrer Ausbildung unterstützt, berät und bei persönlichen sowie schulischen Herausforderungen begleitet.

Abschließend informierte Frau Dr. Kriegel, stellvertretende Abteilungsleiterin der Berufsschule für IT-Berufe, über die Möglichkeit der digitalen Fehlzeitenabfrage für Ausbilderinnen und Ausbilder. Das Angebot soll zukünftig Transparenz über Stundenpläne, Vertretungsunterricht sowie die Teilnahme an Arbeitsgemeinschaften außerhalb der regulären Unterrichtszeit schaffen.

Neben den Fachvorträgen bot die Veranstaltung viel Raum für den persönlichen Austausch zwischen Ausbilderinnen und Ausbildern, Lehrkräften sowie den Vertreterinnen und Vertretern der IHK. In angeregten Gesprächen wurden aktuelle Herausforderungen der IT-Berufsausbildung ebenso diskutiert wie neue Ideen für eine noch engere Zusammenarbeit. Die konstruktiven Diskussionen lieferten zahlreiche Impulse, die in einem gemeinsamen Themenspeicher festgehalten wurden. Dieser bildet eine wertvolle Grundlage für die Weiterentwicklung des Formats und die Planung künftiger Veranstaltungen. Die positive Resonanz aller Beteiligten machte deutlich, wie wichtig der regelmäßige Austausch zwischen Berufskolleg, Ausbildungsbetrieben und IHK ist. Daher verständigten sich die Anwesenden darauf, eine Veranstaltung des gleichen Formats erneut stattfinden zu lassen.

Den Abschluss des Tages bildete die feierliche Übergabe der Berufsschulzeugnisse an die Absolventinnen und Absolventen der IT-Berufe. Gemeinsam mit ihren Ausbilderinnen und Ausbildern, Lehrkräften sowie den Vertreterinnen und Vertretern der IHK wurden die erfolgreichen Ausbildungsabschlüsse in einem würdigen Rahmen gefeiert. Beim anschließenden gemeinsamen Ausklang bot sich die Gelegenheit, die Gespräche der Veranstaltung in entspannter Atmosphäre fortzusetzen, Erfahrungen auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen. So fand ein Tag voller Impulse, Begegnungen und gemeinsamer Perspektiven einen gelungenen Abschluss.

Text: SAR, Fotos: SAR

Foto von teilnehmenden Lehrkräften bei der Diskussion mit den Gästen

Gemeinsam wurden Ideen und Fragestellungen für die zukünftige Zusammenarbeit im Themenspeicher gesammelt.

Foto von Frau Herrn Fehlen

Herr Fehlen präsentierte die IoT-AG anhand eines Smart-Home-Projekts.

Foto Vorstellung des Konzeptes zur Sprachförderung

Frau Tziampaziaki zeigte auf, wie das HNBK durch individuelle Sprachförderangebote Auszubildende mit Deutsch als Fremdsprache gezielt unterstützt.

Foto von Frau Dr. Kriegel bei der Erläuterung Einsichtsmöglichkeit der Fehlzeiten durch die Ausbildenden

Frau Dr. Kriegel informierte über die digitale Fehlzeitenabfrage und transparente Informationswege zwischen HNBK und Ausbildungsbetrieben.

Foto von Frau Feller

Frau Feller stellte die Zusatzqualifikation Certified Tester Foundation Level für Auszubildende vor.

Foto gemeinsames Grillen auf dem Schulhof nach der Zeugnisübergabe

Nach der Zeugnisübergabe bot das gemeinsame Grillen Gelegenheit, erfolgreiche Ausbildungsabschlüsse zu feiern und den Austausch fortzusetzen.

Foto gemeinsames Grillen auf dem Schulhof nach der Zeugnisübergabe

In entspannter Atmosphäre wurden Gespräche vertieft und neue Kontakte geknüpft.

Vom 22. bis 26. Juni 2026 unternahmen die Schülerinnen und Schüler der Mittelstufe der Höheren Berufsfachschule für Informatik des HNBK eine gemeinsame Klassenfahrt nach Prag. Begleitet wurden sie von ihren Klassenlehrern Herrn Klapperich und Herrn Miglietta. Die abwechslungsreiche Woche verband technische Innovationen, historische Bildung und gesellschaftliche Fragestellungen zu einem besonderen Lernerlebnis.

Bereits am Montagmorgen startete die Reise um 8 Uhr mit dem Bus. Für gute Stimmung auf der langen Fahrt sorgte Busfahrerin Tatjana, die mit ihrer humorvollen Art die Gruppe bestens unterhielt. Nach der Ankunft in Prag am frühen Abend wurden die Teilnehmenden von Cordula Benfarji und ihrem Team herzlich begrüßt und erhielten wichtige organisatorische Informationen für die kommenden Tage. Nach dem gemeinsamen Abendessen folgte eine erste Erkundung der tschechischen Hauptstadt. Während einer Stadtführung lernten die Schülerinnen und Schüler unter anderem den Wenzelsplatz sowie die berühmte Prager Rathausuhr kennen.

Der zweite Tag stand ganz im Zeichen von Technik und Innovation. In verschiedenen Workshops erhielten die Schülerinnen und Schüler spannende Einblicke in aktuelle technologische Entwicklungen. Besuche beim 3D-Drucker-Hersteller Prusa, beim Automobilhersteller Škoda sowie im Technikmuseum ermöglichten es, moderne Fertigungstechnologien und technische Innovationen aus nächster Nähe kennenzulernen.

Foto Ausblick auf die Moldau

Die Moldau prägt das Stadtbild Prags.

Ein besonders bewegender Programmpunkt erwartete die Gruppe am Mittwoch mit dem Besuch des ehemaligen Ghettos Theresienstadt. Im Museum und im ehemaligen Krematorium setzten sich die Schülerinnen und Schüler intensiv mit den Verbrechen des Nationalsozialismus auseinander. Die Auseinandersetzung mit den Schicksalen der Opfer sowie die Tatsache, dass Theresienstadt heute wieder eine bewohnte Stadt ist, hinterließen einen nachhaltigen Eindruck. Die nachdenkliche und melancholische Stimmung dieses Tages machte deutlich, wie wichtig historisches Lernen für das Verständnis von Demokratie, Menschenrechten und dem entschlossenen Eintreten gegen Antisemitismus und jede Form von Diskriminierung ist.

Am Donnerstag standen weitere Workshops auf dem Programm. Unter anderem beschäftigten sich die Teilnehmenden mit dem Thema soziale Ungleichheit und reflektierten gemeinsam die Erfahrungen der vergangenen Tage. Dabei wurde deutlich, wie vielfältig die Klassenfahrt neue Perspektiven eröffnet und fachliche Inhalte mit gesellschaftlicher Verantwortung verknüpft hat. Den gelungenen Abschluss bildete ein gemeinsames Abendessen während einer Schifffahrt auf der Moldau. Anschließend ließ die Gruppe den Abend gesellig in einem Irish Pub ausklingen, wo gemeinsam das Deutschland-Spiel im Rahmen der Fußball-WM verfolgt wurde.

Am Freitag trat die Reisegruppe schließlich die Heimfahrt an. Im Gepäck hatten die Schülerinnen und Schüler nicht nur viele schöne Erinnerungen an die gemeinsame Zeit in Prag, sondern auch zahlreiche neue Eindrücke aus den Bereichen Technik, Geschichte und Gesellschaft.

Text: SAR, Fotos: MIG

Foto Gedenkstätte Theresienstadt

Die Gedenkstätte Theresienstadt vermittelte eindrucksvoll die Bedeutung des Erinnerns.

Foto Altstädter Brückenturm

Der Altstädter Brückenturm markiert den Zugang zur berühmten Karlsbrücke.

Gruppenfoto während der Bootstour

Gemeinsame Bootstour auf der Moldau als Abschluss eines erlebnisreichen Tages.

Im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung im Gymnasium Essen-Werden wurden am 30. Juni 2026 gleich zwei Auszeichnungen verliehen: Neben den Preisträgerinnen und Preisträgern des GFOS Innovationsawards wurden auch die diesjährigen Träger des Heinz-Nixdorf-Preises geehrt.

Alle drei Heinz-Nixdorf-Preise gingen an Auszubildende des HNBK. Mit der Auszeichnung werden jährlich die besten Absolventinnen und Absolventen der IT-Berufe im Kammerbezirk Essen für ihre herausragenden schulischen und beruflichen Leistungen geehrt. Den ersten Platz belegte Christian Petzold, Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung. Den zweiten Platz erreichte Nic Frost, ebenfalls Fachinformatiker mit der Fachrichtung Anwendungsentwicklung. Über den dritten Platz durfte sich Lukas Ingenleuf, IT-System Elektroniker, freuen.

Des Weiteren wurden die Gewinnerteams des diesjährigen GFOS Innovationsawards ausgezeichnet. Bereits zum 15. Mal hatte die GFOS mbH Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II eingeladen, ihr Können in einem anspruchsvollen Softwareentwicklungsprojekt unter Beweis zu stellen. Aufgabe war die Entwicklung eines modernen, responsiven Ideenboards auf Basis von Java und JavaScript. Die Anwendung sollte die Erfassung, Bewertung und Strukturierung von Ideen ermöglichen sowie Funktionen für Projekte, Umfragen und Statistiken bereitstellen. Die Jury hob insbesondere die hohe technische Qualität, Kreativität und Teamarbeit der eingereichten Projekte hervor.

Den ersten Platz belegte das Helmholtz-Gymnasium, gefolgt vom Gymnasium Essen Nord-Ost. Der dritte Platz ging an das Gymnasium Essen-Werden. Die drei Siegerteams wurden mit Preisgeldern in Höhe von 3.000 Euro, 1.500 Euro und 750 Euro ausgezeichnet. Der GFOS Innovationsaward setzt mit attraktiven Preisgeldern ein starkes Zeichen für die Förderung von Spitzenideen, Kreativität und Innovationsgeist im IT-Nachwuchs.

Die gemeinsame Preisverleihung machte einmal mehr deutlich, welche Bedeutung die Förderung junger IT-Talente in der Region besitzt. Während der GFOS Innovationsaward innovative Softwareprojekte von Schülerinnen und Schülern würdigt, zeichnet der Heinz-Nixdorf-Preis herausragende Leistungen in der dualen IT-Ausbildung aus. Beide Auszeichnungen stärken den IT-Nachwuchs in Essen und fördern Talente sowohl an allgemeinbildenden als auch an berufsbildenden Schulen.

Text: SAR Fotos: Tim Stender/FOM

Am 26.06.2026 haben wir unsere Abiturientinnen und Abiturienten sowie Fachabiturientinnen und Fachabiturienten feierlich verabschiedet. Trotz der großen Hitze war die Stimmung gut – ein Tag voller Stolz, Applaus und guter Gespräche.

Nach der Zeugnisausgabe mit Reden von Klassenleitungen und Schülern wurde bei Getränken und Grillwurst entspannt weitergefeiert. Im Schatten kamen Angehörige und Lehrkräfte mit den Absolventinnen und Absolventen ins Gespräch, ließen die Schulzeit Revue passieren und feierten den erfolgreichen Abschluss.

Wir gratulieren allen Absolventinnen und Absolventen herzlich – ihr habt Großartiges geleistet! Ein Dank gilt auch den Angehörigen und Lehrkräften, die euch bis zu diesem besonderen Tag begleitet haben. Wir wünschen euch für euren weiteren Weg viel Erfolg, Mut und Zuversicht.

Text: WEL Fotos: SCR

Die Klasse BG-25A des Beruflichen Gymnasiums nahm am 17. Juni 2026 an einem Workshop der Jugendhilfe Essen (jhe) zum Thema „Antidiskriminierung“ teil. Die Veranstaltung fand im idyllisch oberhalb des Baldeneysees gelegenen Emil-Frick-Haus statt. Die Umgebung des Hauses bot dabei den perfekten Rahmen für einen Tag voller Reflexion und Austausch.

Die Schülerinnen und Schüler spürten zunächst ihren eigenen Vorurteilen nach und besprachen in Kleingruppen auch persönliche Diskriminierungserfahrungen. Im Plenum diskutierte die Klasse kontrovers über Rassismus und aktuelle Tendenzen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit in den Sozialen Medien. Die Ergebnisse des Workshops sollen nach den Sommerferien bei einem Folgetermin vor Ort in der Schule vertieft werden. Dieser Termin soll dazu beitragen, das Gelernte nachhaltig im Schulalltag zu verankern und weitere Projekte für mehr Toleranz anzustoßen.

Neben der konzentrierten Arbeit im Seminarraum kam auch das sportliche Miteinander nicht zu kurz. Das weitläufige Gelände des Emil-Frick-Hauses bot mit seinen großen Rasenflächen, einem einladenden Kunstrasenplatz und mehreren Tischkickern viel Platz für sportlichen Ausgleich in den Pausen.

Text: LOT, SAR Fotos: WEB