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Am 11. Dezember 2025 feierte das zdi-Zentrum MINT-Netzwerk Essen sein 15-jähriges Jubiläum. Rund 200 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Bildung kamen zusammen, darunter Ina Brandes, Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, sowie Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie junge Menschen noch erfolgreicher für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) begeistert werden können.
Ministerin Ina Brandes betonte in ihrem Grußwort: „Die Ausbildung junger Menschen zu qualifizierten Fachkräften ist die entscheidende Zukunftsfrage. Seit 15 Jahren leistet das zdi-Netzwerk Essen hier einen unverzichtbaren Beitrag – besonders in den technischen und naturwissenschaftlichen Berufen.“ Auch Prof. Dr. Burghard Hermeier, Rektor der FOM Hochschule (Gründungspartnerin des Netzwerks), unterstrich: „MINT-Förderung ist Standortpolitik. Wer heute Talente begeistert, stärkt morgen die Innovationskraft der Region.“
Die Veranstaltung bot nicht nur einen Rückblick auf 15 Jahre erfolgreiche MINT-Förderung, sondern auch einen Ausblick auf zukünftige Herausforderungen. Zudem wurden in einer Ausstellung mit Mitmachstationen aktuelle Projekte präsentiert. So wurde das HNBK von Fabian Weber vertreten, welcher das am HNBK entwickelte und von Schülerinnen und Schülern realisierte Industrie-4.0-Projekt vorstellte, in dessen Zentrum eine vollautomatisierte Bonbonabfüllanlage steht. Ein Highlight der Veranstaltung war das Podiumsgespräch „Gemeinsam Zukunft gestalten“, an dem auch der Schulleiter des HNBK, Jörg Gleißner, teilnahm. Vertreterinnen und Vertreter aus Schule, Hochschule, Wirtschaft und Politik diskutierten über Fachkräftesicherung, Chancengerechtigkeit und die gezielte Förderung von Mädchen und jungen Frauen in MINT-Berufen.
Das Heinz-Nixdorf-Berufskolleg ist seit der Gründung des Netzwerks ein aktiver und engagierter Partner. Bereits 2008 gehörte das HNBK zu den Gründungsmitgliedern und hat seitdem maßgeblich dazu beigetragen, praktische MINT-Bildung in Essen zu stärken.
Text: SAR, Fotos: Tim Stender/FOM